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Symbolbild, KI-generiert

Newmont Mining Aktie: Möglichkeiten abwägen

Newmont veröffentlicht am 23. April die Q1-Zahlen 2026. Trotz erwartetem Gewinnplus von 66% belasten Steuerzahlungen und operative Probleme das erste Quartal.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Konsens-Prognose: Gewinn je Aktie bei 2,37 Dollar
  • Erstes Quartal durch hohe Steuerlast belastet
  • Goldpreis erholte sich nach März-Tief deutlich
  • Großbanken prognostizieren weiter steigende Goldpreise

Am 23. April nach US-Börsenschluss legt Newmont seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Analysten erwarten einen Gewinnanstieg von rund 66 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum — der EPS-Konsens liegt bei 2,37 Dollar. Das Unternehmen geht mit einer soliden Bilanz in den Berichtstermin, steht aber gleichzeitig vor einigen kurzfristigen Belastungen.

Gegenwind im ersten Quartal

Newmont hatte 2025 mit einem freien Cashflow von 7,3 Milliarden Dollar ein Rekordergebnis erzielt und Schulden im Wert von 3,4 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Für 2026 plant das Unternehmen eine Gesamtproduktion von 5,3 Millionen Unzen Gold — wobei rund 52 Prozent der Förderung auf die zweite Jahreshälfte entfallen.

Das erste Quartal dürfte dennoch unter Druck stehen. Hohe Steuerzahlungen belasten den Cashflow, und beim Nevada Gold Mines Joint Venture sind operative Probleme weiterhin ungelöst. Hinzu kommt ein geplanter Produktionstiefpunkt im laufenden Jahr.

Goldpreis als entscheidende Variable

Der Goldpreis lieferte im März ein turbulentes Bild. Am 23. März fiel er auf Viermonatstiefstwerte unter 4.100 Dollar je Unze, erholte sich aber rasch und schloss den Monat bei rund 4.598 Dollar. Treiber der Erholung war unter anderem die Verlängerung des US-Angriffsstopps auf iranische Energieanlagen durch Präsident Trump.

Für das Gesamtjahr 2026 bleiben Großbanken optimistisch: JPMorgan sieht den Goldpreis bis Jahresende bei 6.300 Dollar, UBS bei 6.200 Dollar, Wells Fargo zwischen 6.100 und 6.300 Dollar. Goldman Sachs ist mit 5.400 Dollar etwas zurückhaltender. Zentralbanken kauften 2025 rund 863 Tonnen Gold — ein Niveau, das zuletzt 2022 erreicht wurde.

Kostenkontrolle und Exploration

Newmont plant für 2026 All-in-Sustaining-Kosten von rund 1.680 Dollar je Unze sowie Investitionen von etwa 1,95 Milliarden Dollar in laufende und 1,4 Milliarden Dollar in neue Projekte. Das Explorationsbudget beläuft sich auf 240 Millionen Dollar, mit Schwerpunkten bei den Projekten Merian, Cerro Negro und Ahafo South.

Als einziger Goldproduzent im S&P 500 steht Newmont am 23. April vor einem wichtigen Test: Bestätigen die Zahlen, dass die Jahresziele trotz des schwachen Quartalsauftakts erreichbar bleiben, dürfte das den Optimismus der Analysten weiter untermauern.

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