Der Goldpreis jagt von Rekord zu Rekord, doch für Newmont Corporation verschärft sich der Wettbewerb spürbar. Während der Hauptkonkurrent Barrick Gold heute mit starken Quartalszahlen und einer massiven Dividendenerhöhung glänzte, gerät die Newmont-Aktie in eine abwartende Haltung. Anleger fragen sich nun: Kann der Branchenprimus nachziehen oder droht er im direkten Vergleich ins Hintertreffen zu geraten?
Barrick legt die Messlatte hoch
Der heutige Handelstag steht ganz im Zeichen des Wettbewerbers Barrick Gold. Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen bereinigten Gewinn von 1,04 USD pro Aktie und kündigte an, die Quartalsdividende um satte 140 Prozent auf 0,42 USD zu steigern. Zusätzlich plant Barrick einen Börsengang seiner nordamerikanischen Gold-Assets.
Diese aggressive Strategie dient nun als Benchmark für Newmont. Investoren erwarten, dass auch Newmont in diesem Umfeld historisch hoher Goldpreise – aktuell notiert das Edelmetall zwischen 4.900 und 5.000 USD je Feinunze – ähnlich starke Resultate bei Cashflow und Ausschüttungen liefert. Die starken Zahlen der Konkurrenz erhöhen den Erwartungsdruck auf die kommenden Berichte von Newmont erheblich.
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Kurskorrektur trotz Gold-Rallye
Obwohl das Umfeld für Goldproduzenten ideal scheint, spiegelt sich dies derzeit nicht vollumfänglich im Kurs wider. Die Newmont-Aktie verzeichnete auf Wochensicht ein Minus von rund 8 Prozent. Marktbeobachter werten dies als Zeichen dafür, dass Anleger zunächst konkrete Beweise für die Profitabilität sehen wollen, bevor sie den Kurs weiter nach oben treiben. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt aktuell gut 11 Prozent, was angesichts des rekordhohen Goldpreises auf eine gewisse Skepsis im Markt hindeutet.
Operativer Fortschritt beim Partner
Abseits der großen Finanzzahlen gibt es operative Neuigkeiten im Portfolio-Management. Der Partner Gold Terra Resource Corp. meldete heute Fortschritte beim Bohrprogramm an der Campbell Shear im kanadischen Yellowknife. Dies ist für Newmont strategisch relevant, da Gold Terra eine Option besitzt, die dortige Con Mine zu 100 Prozent zu übernehmen. Ein Erfolg dieses Projekts und eine anschließende Übernahme durch den Partner würde Newmont ermöglichen, ein nicht zum Kerngeschäft gehörendes Asset zu monetarisieren und die Bilanz weiter zu straffen.
Die Vorgaben von Barrick haben das Spielfeld klar definiert. Für Newmont wird es nun entscheidend sein, nachzuweisen, dass man den hohen Goldpreis ebenso effizient in Aktionärsrendite ummünzen kann wie der Wettbewerb. Bis zur Vorlage eigener Ergebnisse dürfte der direkte Leistungsvergleich mit Barrick der dominierende Faktor für die Kursentwicklung bleiben.
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