Die größte Goldaktie der Welt bleibt im Fokus der Wall Street – trotz turbulenter Handelstage. Während der Goldpreis im Januar erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar durchbrach und anschließend in eine Konsolidierung überging, nimmt UBS eine deutliche Neubewertung bei Newmont vor. Das Kursziel wurde von 125 auf 160 US-Dollar angehoben – ein Signal, das aufhorchen lässt.
UBS setzt auf weiteres Potenzial
Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Einschätzung für Newmont Mining deutlich nach oben korrigiert. Das neue Kursziel von 160 US-Dollar liegt rund 42 Prozent über dem aktuellen Handelsniveau von etwa 113 US-Dollar. Die Begründung: Die strukturellen Verschiebungen am Goldmarkt rechtfertigen höhere Bewertungen für die großen Produzenten.
Die jüngste Kursentwicklung verlief allerdings volatil. Ende Januar kam es zu massiven Gewinnmitnahmen im gesamten Edelmetallsektor. An deutschen Handelsplätzen wie TradeGate verlor die Newmont-Aktie am 30. Januar über zehn Prozent und fiel auf rund 94,75 Euro. Auch Freitag schloss die Aktie mit einem Minus von 5,49 Prozent bei 119,50 US-Dollar – ein deutlicher Rückschlag nach dem Rekordhoch von 130,57 US-Dollar Ende Januar.
Gold über 5.000 Dollar – und dann?
Der historische Durchbruch des Goldpreises über 5.000 US-Dollar pro Unze hat die Gewinnerwartungen für Branchenführer wie Newmont grundlegend verändert. Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt mittlerweile bei rund 122,6 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht steht ein Plus von über 150 Prozent zu Buche – eine Performance, die die strukturelle Verschiebung im Rohstoffsektor widerspiegelt.
Doch die jüngste Korrektur zeigt auch: Nach dem rasanten Anstieg nehmen Investoren Gewinne mit. Der RSI-Indikator notiert bei 35,6 und deutet auf eine kurzfristig überverkaufte Situation hin. Die hohe Volatilität von über 42 Prozent unterstreicht die Nervosität im Sektor.
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Branche im Aufbau-Modus
Während Newmont mit Bewertungsfragen ringt, läuft der Wettbewerb um Ressourcen auf Hochtouren. Konkurrent First Majestic Silver meldete kürzlich einen Anstieg der Silberäquivalent-Reserven um 45 Prozent – getrieben durch Explorationsfortschritte und die Übernahme von Gatos Silver. Die Branche nutzt das hohe Preisniveau, um Reserven zu sichern und Bilanzen zu stärken.
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch: Rund 79 Prozent der Einschätzungen lauten auf „Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt deutlich über dem aktuellen Niveau und stützt die Erwartung, dass Newmont von den hohen Goldpreisen strukturell profitieren wird.
Die Frage ist nun, ob die Korrektur eine technische Atempause bleibt – oder ob sich die Rahmenbedingungen fundamental ändern. Die nächsten Quartalszahlen dürften Klarheit schaffen, inwieweit Newmont die hohen Edelmetallpreise tatsächlich in operative Stärke ummünzen kann.
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