Newmont steckt mitten in einem Spagat: Der Konzern will viel Geld in neue und bestehende Minen stecken – während der Goldpreis zuletzt spürbar geschwankt hat. Genau diese Mischung aus Investitionsdruck und Rohstoff-Laune prägt gerade den Blick auf die Aktie. Wie gut passt das zusammen?
800 Millionen Dollar für Cerro Negro
Laut Berichten von dieser Woche plant Newmont, rund 800 Millionen US-Dollar in die Mine Cerro Negro in Argentinien zu investieren. Ziel ist es, den Standort wieder hochzufahren und auszubauen. Unterm Strich geht es um mehr Laufzeit für die Mine – und darum, die eigenen Goldreserven langfristig zu stützen.
Das Projekt ist dabei kein Einzelstück, sondern Teil einer größeren Linie: Newmont setzt gezielt auf Kern-Assets, um die weltweite Produktion stabil zu halten.
Hohe Budgets, klares Produktionsziel
Für 2026 hat das Management die Jahresprognose bestätigt. Erwartet werden etwa 5,3 Millionen Unzen zurechenbare Goldproduktion. Damit das in der Praxis klappt, sind hohe laufende Investitionen nötig: Für 2026 rechnet Newmont mit 1,95 Milliarden US-Dollar an „Sustaining Capital“ (also Ausgaben, um den Betrieb am Laufen zu halten) und zusätzlich 1,4 Milliarden US-Dollar an Entwicklungsausgaben.
Die geplante Erweiterung in Cerro Negro wird dabei als wichtiger Baustein genannt, um diese längerfristigen Produktionsziele abzusichern – gerade weil ältere Anlagen mit der Zeit naturgemäß herausfordernder werden.
Goldpreis, Dollar und Dividenden-Effekt
Anfang der Woche zeigte sich, wie stark die Aktie am Goldpreis hängt. Am Dienstag (3. März) gerieten die Papiere unter Druck – laut Quelle vor allem, weil der Goldpreis global fast 5% nachgab. Als Treiber wurden Gewinnmitnahmen, ein festerer US-Dollar und veränderte Zinserwartungen an die US-Notenbank genannt. Das setzte den gesamten Edelmetallsektor spürbar unter Stress.
Hinzu kam ein technischer Faktor: Der 3. März war auch Ex-Dividenden-Tag. Die zuvor beschlossene Quartalsdividende liegt bei 0,26 US-Dollar je Aktie und soll am 26. März 2026 ausgezahlt werden. Am Ex-Tag wird die Aktie typischerweise rechnerisch um den Dividendenbetrag „leichter“ – das verstärkt an solchen Tagen oft die optische Tagesbewegung.
Aktuell notiert die Aktie bei 103,08 €.
Was jetzt zählt
Unterm Strich läuft es auf eine zentrale Balance hinaus: Newmont will einerseits weiter Kapital an Aktionäre zurückführen und peilt dafür laut Management eine nachhaltige Cash-Dividende von 1,1 Milliarden US-Dollar pro Jahr an. Andererseits bindet die Strategie zur Verlängerung von Minenlaufzeiten viel Kapital – inklusive der 800 Millionen US-Dollar für Cerro Negro. Der nächste klare Termin aus dem Text ist die Dividendenzahlung am 26. März 2026; bis dahin bleibt der Fokus auf dem Zusammenspiel aus Goldpreisbewegungen und dem Tempo der Investitionsprogramme.
Newmont Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Newmont Mining-Analyse vom 5. März liefert die Antwort:
Die neusten Newmont Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Newmont Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Newmont Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
