Ein schwacher Handelstag, aber ein starkes Gesamtbild: Newmont Mining hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 154 Prozent zugelegt und damit sowohl den Branchendurchschnitt als auch den S&P 500 deutlich hinter sich gelassen. Der jüngste Kursrücksetzer ändert daran wenig.
Warum der Goldpreis belastet
Am Mittwoch verlor die Aktie gut drei Prozent — ausgelöst durch eine Korrektur am Goldmarkt. Auslöser war der US-Inflationsbericht für Februar: Das Bureau of Labor Statistics meldete einen erneuten CPI-Anstieg von 2,4 Prozent, bereits den zweiten Monat in Folge. Für Anleger in Edelmetallen ist das ein zweischneidiges Signal. Einerseits stützen geopolitische Spannungen die Inflationssorgen, andererseits dämpft ein hartnäckig hohes Preisniveau die Erwartungen an baldige Zinssenkungen — was Gold kurzfristig unter Druck setzt.
Solide Basis, geplanter Produktionsrückgang
Hinter dem Kursschwanken steht ein operativ gut aufgestelltes Unternehmen. 2025 erzielte Newmont einen rekordhohen freien Cashflow von 7,3 Milliarden Dollar, baute Schulden um 3,4 Milliarden Dollar ab und hält aktuell eine Liquidität von 11,6 Milliarden Dollar — davon 7,6 Milliarden in Cash.
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Für 2026 plant das Unternehmen eine Goldproduktion von rund 5,3 Millionen Unzen, nach 5,9 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang ist laut Management auf planmäßige Minensequenzierungen an Standorten wie Ahafo South, Peñasquito und Cadia zurückzuführen — kein operativer Einbruch, sondern ein kalkulierter Übergang.
Dividende und Wachstumsprojekte
Ende Februar wurde eine Quartalsdividende von 0,26 Dollar je Aktie für das vierte Quartal 2025 beschlossen, zahlbar am 26. März 2026. Flankiert wird das durch ein Devestitionsprogramm, das nach Steuern 3,6 Milliarden Dollar aus dem Verkauf nicht-strategischer Assets eingebracht hat.
Die Gewinnschätzungen für 2026 tendieren nach oben — gestützt durch den Anlauf des Projekts Ahafo North sowie Erweiterungen in Tanami und Cadia. Der Kursrücksetzer dieser Woche erscheint vor diesem Hintergrund eher als kurzfristige Reaktion auf externe Makrofaktoren denn als Ausdruck struktureller Schwäche.
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