Gold hat die 5.000-Dollar-Marke durchbrochen – und Newmont profitiert massiv. Die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten erreichte in dieser Woche ein neues Rekordhoch bei 124,64 Dollar. Während die Gewinnmargen bei diesen Goldpreisen explodieren, richtet sich der Blick bereits auf die anstehenden Quartalszahlen und eine mögliche strategische Weichenstellung in Nevada.
Scotiabank hebt Kursziel auf 152 Dollar an
Die kanadische Investmentbank Scotiabank hat ihr Kursziel für Newmont deutlich von 114 auf 152 Dollar angehoben und bekräftigt das „Sector Outperform“-Rating. Die Analysten verweisen auf die attraktive Bewertung gemessen am Cashflow-Potenzial. Bei Goldpreisen um 5.070 Dollar je Unze – einem historischen Höchststand – liegen die Produktionskosten von Newmont weit darunter. Das Ergebnis: deutlich steigende Free Cashflows, die Raum für höhere Dividenden oder Aktienrückkäufe schaffen.
Die Analysten gehen davon aus, dass das Gewinnwachstum von Newmont in diesem Preisumfeld erheblich ausfällt. Operational hat sich das Unternehmen in den vergangenen Quartalen stabilisiert, nun kommt der Preiseffekt voll zum Tragen.
Strategische Option: Nevada Gold Mines
Parallel dazu hat sich eine strategische Komponente in den Fokus geschoben. Barrick Gold erwägt Berichten zufolge die Abspaltung seiner nordamerikanischen Vermögenswerte – darunter die Nevada Gold Mines (NGM), an denen Newmont mit 38,5 Prozent beteiligt ist. Newmont verfügt über ein Vorkaufsrecht auf diese Joint-Venture-Anteile.
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Dieses vertragliche Recht gibt Newmont erheblichen Einfluss: Das Unternehmen könnte einen Verkauf an Dritte blockieren oder selbst seinen Anteil an dem erstklassigen Nevada-Komplex aufstocken. Ob Newmont dieses Recht ausübt, bleibt offen – die Option allein stärkt aber die Verhandlungsposition.
Quartalszahlen am 19. Februar
Am 19. Februar 2026 legt Newmont die Zahlen für das vierte Quartal vor. Investoren erwarten Bestätigung für Rekord-Cashflows und konkrete Aussagen zur Verwendung der Mittel. Bei Goldpreisen von 5.000 Dollar dürften die Margen deutlich über den Vorjahren liegen. Die Frage ist nun, wie das Management die Mittelverwendung priorisiert: Schuldenabbau, Dividendenerhöhung oder Rückkäufe.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 28 Prozent zugelegt, über zwölf Monate sind es über 225 Prozent. Das 52-Wochen-Tief lag bei 39,23 Dollar – aktuell notiert die Aktie bei 130 Dollar und damit auf Rekordniveau.
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