Die US Bancorp DE hat ihre Position beim weltgrößten Goldproduzenten Newmont ausgebaut. Der Schritt folgt auf ein Quartal mit Rekord-Cashflow, kräftigem Schuldenabbau und starken Geschäftszahlen. Während Institutionelle aufstocken, heben Analysten ihre Kursziele an – gestützt auf solide Fundamentaldaten und einen optimistischen Ausblick auf den Goldpreis.
Institutionelle Käufer stocken auf
Die US Bancorp DE erhöhte ihre Beteiligung an Newmont im dritten Quartal um 5,1 Prozent. Der Bestand liegt nun bei 183.948 Aktien mit einem Marktwert von rund 15,51 Millionen US-Dollar. Insgesamt halten institutionelle Investoren etwa 68,85 Prozent der ausstehenden Anteile.
Die Zukäufe kommen nicht von ungefähr: Newmont lieferte im vierten Quartal 2025 ein Ergebnis je Aktie von 2,52 US-Dollar – deutlich über den erwarteten 1,81 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 6,82 Milliarden US-Dollar und übertraf die Prognose von 6,18 Milliarden US-Dollar. Besonders bemerkenswert: Der freie Cashflow stieg im Schlussquartal auf einen Rekordwert von 2,8 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr summierte sich der freie Cashflow auf 7,3 Milliarden US-Dollar.
Schulden runter, Liquidität hoch
Mit der starken Cashgenerierung baute Newmont seine Schulden um 3,4 Milliarden US-Dollar ab. Das Unternehmen beendete das Jahr mit einer Netto-Cash-Position von 2,1 Milliarden US-Dollar und einer Gesamtliquidität von 11,6 Milliarden US-Dollar. Der Vorstand erhöhte die Quartalsdividende auf 0,26 US-Dollar je Aktie. Zudem setzte Newmont 3,6 Milliarden US-Dollar seines Aktienrückkaufprogramms um – 2,4 Milliarden US-Dollar stehen noch zur Verfügung.
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Analysten heben Kursziele an
Die Einschätzungen der Analysten fallen freundlich aus. Morgans erhöhte seine Gewinnprognosen für 2026 um 9 Prozent und für 2027 um 8 Prozent. Bernstein stufte die Aktie auf „Outperform“ hoch und nannte ein Kursziel von 157 US-Dollar. Als Gründe führte das Analysehaus die optimistische Sicht auf den Goldpreis, eine realistische operative Planung und die strategische Agenda des neuen CEOs an.
Die Bank of America hob ihr Kursziel auf 151 US-Dollar an und bekräftigte ihre Kaufempfehlung. Im Durchschnitt liegt das Kursziel von 27 Analysten bei 129,73 US-Dollar, der Konsens lautet auf Kauf.
Für 2026 plant Newmont eine Goldproduktion von rund 5,26 Millionen Unzen. Die All-in-Sustaining-Kosten (AISC) sollen bei etwa 1.680 US-Dollar je Unze liegen – ein Anstieg, der auf Minenplanung, geringere Nebenprodukte und höhere goldpreisabhängige Abgaben zurückzuführen ist. An Investitionen sind 1,95 Milliarden US-Dollar für den laufenden Betrieb und 1,4 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsprojekte eingeplant.
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