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Newmont Aktie: Goldpreisrückgang belastet

Der weltgrößte Goldproduzent Newmont sieht sich 2026 mit sinkenden Goldpreisen, rückläufiger Produktion und steigenden Förderkosten konfrontiert, trotz einer soliden Bilanz.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldpreis verliert rund 10 Prozent seit März
  • Produktion und Margen stehen 2026 unter Druck
  • Starke Bilanz mit hohem freiem Cashflow
  • Aktionärsrückgabe und Dividende laufen weiter

Der Goldpreis hat seit Beginn des US-Iran-Konflikts Anfang März rund 10 Prozent verloren und notiert aktuell bei etwa 5.040 Dollar je Unze — weit entfernt vom Rekordhoch über 5.600 Dollar im Januar 2026. Für Newmont, den weltgrößten Goldproduzenten, schlägt dieser Rückgang direkt auf die Bewertung durch.

Doppelter Gegenwind: Rohstoffpreise und steigende Kosten

Der Kursrückgang der vergangenen Wochen spiegelt nicht nur den fallenden Goldpreis wider. Newmont steht 2026 auch operativ vor einem schwierigeren Jahr. Die Produktion soll auf rund 5,3 Millionen Unzen sinken — Folge von Portfoliobereinigungen und planmäßigen Produktionsanpassungen an einzelnen Minen. Gleichzeitig steigen die All-in Sustaining Costs auf prognostizierte 1.680 Dollar je Unze, getrieben durch höhere Royalties und Steuern, die noch an die zuletzt hohen Goldpreise gekoppelt sind.

Hinzu kommt eine Übergangsphase in der australischen Tanami-Mine: Dort wird die Produktion 2026 zurückgehen, bevor die zweite Ausbauphase voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2027 abgeschlossen wird. An der australischen Börse haben die dual-gelisteten Aktien seit dem 2. März bereits 17,4 Prozent verloren.

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Solide Bilanz als Puffer

Die finanzielle Ausgangslage bleibt trotzdem stabil. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Newmont 7,3 Milliarden Dollar freien Cashflow und schloss das Jahr mit einer Nettocashposition von 2,1 Milliarden Dollar ab. Diese Liquidität trägt das laufende Aktionärsrückgabeprogramm — darunter eine Dividende von 0,26 Dollar je Aktie, zahlbar am 26. März 2026.

Das eigentliche Spannungsfeld liegt in der Marge: Bei einem Goldpreis von 5.040 Dollar und Förderkosten von 1.680 Dollar je Unze bleibt zwar noch Spielraum, doch der Abstand zum Rekordjahr 2025 ist spürbar. Gleichzeitig plant Newmont Investitionen von 1,95 Milliarden Dollar in die Infrastruktur der Minen Cadia und Boddington — notwendige Ausgaben, die den Cashflow 2026 zusätzlich belasten werden.

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Diskussion zu Newmont Mining

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.