Gold spielt wieder den Taktgeber – und Newmont schwankt spürbar mit. Auslöser sind heftige Bewegungen beim Goldpreis, die zuletzt durch makroökonomische Nachrichten verstärkt wurden. Gleichzeitig richtet sich der Blick schon auf den nächsten Fixpunkt: die anstehenden Quartalszahlen.
Wichtigste Punkte im Überblick:
– Gold rutschte nach Rekordhoch deutlich ab und belastete Minenwerte
– Ein stärkerer US-Dollar spielte dabei eine zentrale Rolle
– Newmont legt Zahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025 am 19. Februar vor
– Für Q1 2026 erwartet Newmont weniger Förderung in Boddington (Australien) wegen Buschfeuer-Schäden
Goldpreis-Schwung trifft Minenaktien
Die Aktie bewegte sich zuletzt eng entlang der Turbulenzen am Edelmetallmarkt. Gold fiel nach einer Phase mit Rekordständen deutlich zurück. Als ein Treiber gilt die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als neuer Notenbankchef. Das nahm offenbar Sorgen über die Unabhängigkeit der US-Notenbank aus dem Markt und ging mit einem festeren US-Dollar einher – beides Faktoren, die Gold tendenziell belasten.
Der Abverkauf fiel kräftig aus: Gold kam von Hochs nahe 5.600 US-Dollar je Unze zurück. Das traf auch Produzentenaktien. Newmont verzeichnete am Freitag, dem 30. Januar, einen deutlichen Tagesrückgang, zeigte zu Wochenbeginn aber wieder Erholungstendenzen. Insgesamt blieb das Umfeld von wechselnden Erwartungen zur US-Geldpolitik und einer eher vorsichtigen Risikostimmung an den globalen Märkten geprägt.
Zahlen am 19. Februar im Fokus
Als nächstes rückt der Ergebnisbericht in den Vordergrund. Newmont plant die Telefonkonferenz zu den Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 für den 19. Februar. Nach den jüngsten Rohstoffpreisbewegungen dürfte der Markt dabei besonders auf Aussagen zur Entwicklung und zum Ausblick achten.
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Schon im Januar hatte das Unternehmen zudem angekündigt, für das erste Quartal 2026 bei der Boddington-Mine in Westaustralien mit einer niedrigeren Goldproduktion zu rechnen. Grund seien Buschfeuer-Schäden, die Infrastruktur der Wasserversorgung beeinträchtigten. Der Termin im Februar dürfte auch Raum für ein breiteres Update zum operativen Geschäft und zur finanziellen Lage geben.
Branchenlage: Nachfrage stark, Handel nervös
Trotz der jüngsten Korrektur bleibt der übergeordnete Goldmarkt in Bewegung. Die weltweite Nachfrage nach Gold – einschließlich außerbörslichem Handel – erreichte 2025 laut Bericht ein Allzeithoch, getragen von Investments und Käufen der Zentralbanken. Gleichzeitig liegt der Goldpreis trotz Rücksetzer weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau.
Wie geht es kurzfristig weiter? Solange der Markt neue Nachrichten verarbeitet und auf wichtige Konjunkturdaten schaut, dürfte die Richtung bei Gold – und damit auch die Kursreaktion bei Produzenten wie Newmont – empfindlich bleiben. Am 19. Februar liefert das Unternehmen mit den Q4- und Jahreszahlen den nächsten konkreten Datenpunkt.
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