Die größte Goldminenaktie der Welt steht nach einem historischen Höhenflug plötzlich unter Druck. Auslöser ist eine personelle Weichenstellung bei der US-Notenbank, die das gesamte Edelmetallsegment durcheinanderwirbelt. Während Gold zeitweise unter 5.000 Dollar je Unze rutschte, verlor auch Newmont deutlich an Wert.
Warsh-Nominierung erschüttert Goldmarkt
Ende Januar 2026 machten Berichte die Runde, wonach die Trump-Administration Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominieren wolle. Der ehemalige Gouverneur der Notenbank gilt als geldpolitischer Falke, der den Abbau der aufgeblähten Fed-Bilanz priorisieren dürfte. Für Gold – ein Vermögenswert ohne laufende Erträge – wäre das ein Gegenwind.
Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Der Dollar-Index kletterte um bis zu 0,4 Prozent, was rohstoffpreise in US-Dollar verteuert und die Nachfrage dämpft. Newmont, als eine der wichtigsten institutionellen Vehikel für Goldexposure, traf es besonders hart.
Nur einen Tag zuvor hatte die Aktie noch ein Allzeithoch oberhalb von 134 Dollar markiert. Der Kontrast könnte kaum größer sein.
Zusätzlicher Verkaufsdruck aus Tech-Sektor
Verschärft wurde die Situation durch einen parallelen Ausverkauf bei Technologieaktien. Einige Händler mussten Edelmetallpositionen liquidieren, um Verluste in anderen Bereichen auszugleichen – ein Phänomen, das den Abwärtsdruck auf Gold und Minenwerte verstärkte.
Die wichtigsten Eckdaten zur Aktie:
- Marktkapitalisierung: rund 123 Milliarden Dollar
- 52-Wochen-Spanne: 41,23 bis 134,88 Dollar
- KGV (TTM): etwa 17,5
- Dividendenrendite: 0,89 Prozent
Quartalszahlen am 19. Februar
Am 19. Februar 2026 legt Newmont die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,81 Dollar – deutlich über den 1,40 Dollar aus dem Vorjahresquartal. In den vergangenen vier Quartalen übertraf das Unternehmen stets die Gewinnprognosen der Wall Street.
Jüngst zeigten sich auch Analysten optimistisch: UBS hob das Kursziel Ende Januar von 125 auf 160 Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Scotiabank erhöhte das Ziel bereits einige Tage zuvor auf 152 Dollar.
Die kurzfristige Kursentwicklung bleibt eng an den Goldpreis und die geldpolitischen Erwartungen gekoppelt. Der Quartalsbericht dürfte zeigen, wie gut Newmont operativ aufgestellt ist – unabhängig von den makroökonomischen Turbulenzen.
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