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Netflix Aktie: 111-Milliarden-Deal schockt Konkurrenz

Netflix-Aktie verliert nach Mega-Fusion der Konkurrenz deutlich. Analysten setzen auf das boomende Werbegeschäft als Wachstumstreiber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie verliert über sieben Prozent
  • Milliarden-Fusion von Paramount und Warner
  • Werbeumsatz soll bis 2028 steigen
  • KGV deutlich unter Dreijahresschnitt

Netflix-Anleger erleben derzeit unruhige Zeiten. Während die Konkurrenz fusioniert, gerät das Papier des Streaming-Pioniers unter Druck. Allein im letzten Monat verlor die Aktie über sieben Prozent an Wert.

Mega-Deal verändert die Branche

Die US-Justizbehörden gaben grünes Licht für eine gigantische Fusion. Paramount und Skydance übernehmen Warner Bros. Discovery für 111 Milliarden Dollar. Netflix hatte zuvor selbst Interesse an Warner Bros. Discovery gezeigt, kam aber nicht zum Zug.

Die Konsolidierung der Branche verschärft den Wettbewerb massiv. Zwar prüfen Regulierungsbehörden in Kalifornien, der EU und Großbritannien das Vorhaben noch. Dennoch markiert die Freigabe des Justizministeriums eine Zäsur für den gesamten Streaming-Markt.

Fokus auf Werbegeschäft

Trotz des Kursrückgangs von rund 34 Prozent im Jahresvergleich blicken Analysten optimistisch auf die Monetarisierung. Das Werbegeschäft wächst rasant und zählt mittlerweile 4.000 Partner. Das entspricht einem Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Werbe-Sparte treibt das Wachstum voran. Rund 60 Prozent der Neuanmeldungen entfallen bereits auf das werbefinanzierte Abo-Modell. Bis 2028 könnte dieser Bereich einen Umsatz von bis zu einer Milliarde Dollar generieren.

Starke Kasse gegen Konkurrenzdruck

Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Für 2026 prognostizieren Experten einen freien Cashflow von über 11 Milliarden Dollar. Dieses Kapital will das Management in neue Inhalte und Aktienrückkäufe stecken.

Parallel dazu hat sich die Bewertung deutlich ermäßigt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell in den mittleren 20ern. Damit notiert die Aktie weit unter ihrem Dreijahresschnitt von 44,5.

Am Freitag schloss die Aktie bei 69,42 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index von 31,5 nähert sich das Papier technisch überverkauften Regionen. Die Konkurrenz schläft nicht: Disney+ meldete zuletzt ein Plus von 5,4 Millionen Abonnenten.

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Diskussion zu Netflix

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.