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Symbolbild, KI-generiert

NetApp Aktie: Speicher-Offensive für KI

NetApp präsentiert neue Speichersysteme und eine KI-Datenplattform mit NVIDIA, um den wachsenden Anforderungen an KI-Infrastrukturen gerecht zu werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue EF-Serie für KI-Training und Simulationen
  • Lesedurchsatz um 250 Prozent gesteigert
  • KI-Datenplattform in Kooperation mit NVIDIA
  • Aktie notiert unter 52-Wochen-Hoch

NetApp rüstet technologisch auf, um im Wettlauf um die Vorherrschaft bei KI-Infrastrukturen Schritt zu halten. Mit neuen Hochleistungsspeichern und einer in Kooperation mit NVIDIA entwickelten Datenplattform adressiert das Unternehmen die kritischen Flaschenhälse beim Training komplexer KI-Modelle.

Enormer Leistungssprung bei Hardware

Die neu vorgestellten Systeme der EF-Serie, namentlich die Modelle EF50 und EF80, zielen direkt auf rechenintensive Anwendungen wie Simulationen und KI-Training ab. Laut Unternehmensangaben erreichen diese Speicherlösungen einen Lesedurchsatz von über 110 GBps. Dies entspricht einer Steigerung von rund 250 Prozent gegenüber den Vorgängergenerationen. Solche Geschwindigkeiten sind essenziell, um die Wartezeiten für teure Grafikprozessoren (GPUs) zu minimieren und den Datenfluss konstant zu halten.

Die Allianz mit NVIDIA

Neben der Hardware steht die neue „NetApp AI Data Engine“ (AIDE) im Mittelpunkt. Diese Plattform entstand in enger Zusammenarbeit mit NVIDIA und soll Unternehmen dabei helfen, ihre massiven Datenbestände effizienter für KI-Anwendungen zu verwalten. Ein automatisierter Metadaten-Katalog sorgt für eine bessere Auffindbarkeit und Kontrolle der Informationen. Die Integration in bestehende Cloud-Umgebungen unterstreicht den hybriden Ansatz, den NetApp verfolgt, um Innovationen in datengetriebenen Umgebungen zu beschleunigen.

Blick auf die Zahlen

An der Börse reagierte das Papier am Mittwoch verhalten und notierte zuletzt bei 88,27 Euro. Damit bewegt sich die Aktie weiterhin unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 102,22 Euro, das Ende Oktober erreicht wurde. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 36,6 deutet darauf hin, dass der Titel nach der jüngsten Seitwärtsphase technisch nicht überkauft ist.

Der nächste wichtige Termin im Kalender ist der 28. Mai 2026. Mit der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen erhalten Marktteilnehmer dann konkrete Einblicke, wie stark die Nachfrage nach den neuen KI-Lösungen die Bilanz tatsächlich beeinflusst.

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