Drei positive Signale an einem einzigen Tag — Nel ASA hat Anlegern am Freitag viel zu verarbeiten gegeben. Der norwegische Wasserstoffspezialist veröffentlichte Quartalsergebnisse, meldete einen neuen US-Auftrag und zeigte einen Insiderkauf des Verwaltungsratsvorsitzenden. Der Kurs reagierte entsprechend.
Verlust schrumpft, Auftrag gesichert
Im ersten Quartal 2026 hat Nel den Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr spürbar reduziert. Detaillierte Bilanzzahlen lagen zunächst nicht vollständig vor, doch die Richtung stimmt: Das Unternehmen arbeitet sich schrittweise an eine stabilere Ertragslage heran.
Parallel dazu gab Nel einen neuen Vertrag mit Douglas County PUD aus dem US-Bundesstaat Washington bekannt. Der Auftrag über rund 7 Millionen Dollar umfasst PEM-Elektrolyse-Ausrüstung für industrielle Anwendungen. Für Nel ist das ein weiterer Baustein im Ausbau seiner Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt.
Verwaltungsratschef kauft zu
Besondere Aufmerksamkeit zog eine Pflichtmitteilung vom 24. April: Arvid Moss, Verwaltungsratsvorsitzender von Nel, erwarb 100.000 Aktien zu je 2,2547 NOK. Solche Insiderkäufe werden vom Markt häufig als Vertrauenssignal gewertet — der Mann an der Spitze setzt eigenes Geld auf die Entwicklung des Unternehmens.
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Das dürfte die Stimmung zusätzlich angeheizt haben. Die Aktie schloss am Freitag mit einem Tagesplus von rund 6 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier knapp 15 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über seinem Märztief, aber noch rund 11 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Juli.
Wasserstoff bleibt ein hartes Pflaster
Nel operiert in einem Sektor, der strukturell unter Druck steht: Förderprogramme werden weltweit neu bewertet, Wettbewerber drängen in den Markt, und die Profitabilität bleibt für die meisten Elektrolyseur-Hersteller ein Fernziel. Die Verlustreduzierung im ersten Quartal ist ein Schritt in die richtige Richtung — kein Durchbruch.
Entscheidend wird sein, ob Nel in den kommenden Quartalen weitere Aufträge in ähnlicher Größenordnung sichern kann. Der US-Markt gilt dabei als Schlüsselregion: Mit dem Douglas-County-Auftrag hat das Unternehmen zumindest gezeigt, dass es dort weiterhin wettbewerbsfähig anbieten kann. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich die Trendwende beim Verlust verstetigt.
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