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Nel ASA Aktie: Jetzt wieder auf Pennystock-Niveau…

by T. Kapitalus

Nach knapp einem Jahr war es Mitte August leider wieder soweit: Die Aktien des norwegischen Wasserstoffkonzerns Nel ASA rutschten unter die psychologisch wichtige 1-Euro-Marke und liegen damit wieder auf Pennystock-Niveau. Zwar ging es seitdem auch immer mal wieder zurück über die 1-Euro-Marke, allerdings entfernen sich die Aktien mit ihren heutigen Tagesverlust von 2,7 Prozent auf 0,95 Euro inzwischen immer weiter nach unten.

Zuletzt auf Pennystock-Niveau notierten Nel ASA Mitte Oktober 2022, da allerdings nur für zwei Tage, bevor sie sich wieder deutlich über einem Euro stabilisieren konnten und am 9. Februar sogar bis auf das bisherige Jahreshoch bei 1,7205 Euro zulegen konnten. Seitdem geht es aber wieder steil bergab, seit dem Jahreshoch summieren sich die Kursverluste inzwischen auf rund 45 Prozent.

Und die Hoffnung der Anleger auf mittelfristig wieder deutlich höhere Kurse dürfte zuletzt bei der Vorlage der Zahlen für das 2. Quartal gesunken sein, denn die wirtschaftliche Lage bleibt – trotz der Bedeutung von Wasserstoff als grüne Energiequelle – angespannt.

Quartalsverlust legt weiter zu

Zwar konnte Nel ASA im 2. Quartal 2023 den Umsatz um rund 159 Prozent auf 475 Norwegische Kronen (NKK) steigern. Allerdings fiel der Nettoverlust mit -342 Millionen NOK nochmal höher, als in der vergleichbaren Vorjahresperiode aus (Q2/2022: -275 Millionen NOK). Damit summieren sich die Verluste im ersten Halbjahr 2023 bereits auf -535 Millionen NOK, während es in der ersten Jahreshälfte 2022 “nur” -191 Millionen NOK waren.

Viele Anleger fragen sich angesichts der anhaltend hohen Verluste, wie lange das der Konzern mit den vorhandenen Cash-Beständen noch durchhalten kann. Und nicht wenige gehen davon aus, dass bei der aktuellen Cash-Burn-Rate auch bald mal wieder eine Kapitalmaßnahme ins Haus stehen könnte. Bei aktuellen Kurs der Aktien müssten hier das Grundkapital ordentlich erhöht werden, um signifikant Geld aufnehmen zu können.

Solange hier nicht wirklich Zeichen erkennbar sind, dass sich in Richtung Profitabilität was tut, dürften die Anleger weiterhin vorsichtig bleiben. Zumindest der Anstieg des Auftragseingangs im 2. Quartal um 81 Prozent auf 428 Millionen NOK und der um 83 Prozent über dem Vorjahr liegende Auftragsbestand von 2,96 Milliarden NOK ist hier zumindest ein (ganz kleiner) Hoffnungsschimmer. In der Kasse hat Nel ASA Ende des 2. Quartals zumindest noch 4,1 Milliarden NOK, das dürfte noch eine Weile reichen.

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