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Symbolbild, KI-generiert

Nel ASA Aktie: CEO Volldal tritt zurück

Nel-CEO Håkon Volldal kündigt Rücktritt an, während Auftragseingang und Aktie stark fallen. Neuer Hoffnungsträger ist eine günstige Elektrolyseur-Plattform.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO Volldal kündigt Rücktritt an
  • Auftragseingang bricht um 73 Prozent ein
  • Neue Elektrolyseur-Plattform als Hoffnungsträger
  • Aktie verliert über 22 Prozent im Monat

Nel ASA verliert seinen Chef. Mitten im kommerziellen Rollout neuer Wasserstoff-Technologie kündigte CEO Håkon Volldal am Montag seinen Rücktritt an. Das Management verspricht zwar Kontinuität. Der Zeitpunkt weckt dennoch Nervosität.

Suche nach dem Nachfolger

Volldal bleibt während einer sechsmonatigen Kündigungsfrist im Amt. Der Verwaltungsrat sucht bereits einen Nachfolger. Die strategische Ausrichtung des Wasserstoffspezialisten soll sich nicht ändern. Volldal führte das Unternehmen seit Juli 2022. In dieser Zeit trieb er Produktentwicklung und Partnerschaften voran.

Die Führungsfrage trifft auf ein anspruchsvolles Marktumfeld. Im ersten Quartal brach der Auftragseingang um 73 Prozent ein. Er fiel auf 85 Millionen Norwegische Kronen. Der Umsatz sank parallel dazu leicht.

Die Börse reagiert empfindlich. Am Montag schloss das Papier bei 0,24 Euro. Auf Sicht eines Monats verlor der Kurs über 22 Prozent.

Die Schwankungsbreite der Aktie bleibt extrem. Das zeigt die annualisierte Volatilität von über 91 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,37 Euro ist Nel mittlerweile weit entfernt.

Neue Plattform als Hoffnungsträger

Der neue CEO muss schnell liefern. Im Mai stellte Nel ein neues System für Druck-Alkali-Elektrolyseure vor. Die Entwicklung dauerte acht Jahre. Die Plattform soll Komplexität und Kosten bei Wasserstoffprojekten senken.

Das Ziel: Ein Preis unter 1.450 US-Dollar pro Kilowatt für Großanlagen. Die EU fördert die Industrialisierung mit bis zu 135 Millionen Euro. Ein erster Millionenauftrag aus den USA liegt bereits vor.

Für eine nachhaltige Erholung des Aktienkurses reichen Absichtserklärungen nicht aus. Der neue CEO muss die Auftragsbücher füllen und die neue Plattform erfolgreich vermarkten. Gelingt das nicht, droht ein Test der 200-Tage-Linie bei 0,21 Euro.

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