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Nel ASA Aktie: 40 bis 60 Prozent weniger Investitionskosten

Nel ASA stellt modulare Elektrolyseure vor, die Investitionskosten um bis zu 60 Prozent senken sollen. Die Aktie bleibt trotz Fortschritten unter Druck.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue modulare Elektrolyseur-Plattform vorgestellt
  • Baukosten sollen um 40 bis 60 Prozent fallen
  • Produktion in Norwegen läuft an
  • Aktie verliert trotz Innovation an Wert

Grüner Wasserstoff ist teuer und komplex. Nel ASA will das jetzt ändern. Die Norweger bringen eine neue Elektrolyseur-Plattform auf den Markt. Das Ziel: Die Baukosten für neue Anlagen sollen massiv sinken.

Kampf den Baukosten

Nach acht Jahren Entwicklung ist das System marktreif. Nel setzt auf eine modulare Bauweise direkt ab Werk. Das drückt die Investitionskosten um 40 bis 60 Prozent. Bisherige Industrieprojekte verschlingen oft 3.000 US-Dollar pro Kilowatt. Nel peilt für eine Standardanlage nun weniger als die Hälfte an.

Massenproduktion in Norwegen

Die Produktion am Standort Herøya läuft an. Aktuell baut Nel dort Kapazitäten für ein Gigawatt pro Jahr auf. Langfristig plant das Management eine Ausweitung auf vier Gigawatt. Der Zeitpunkt passt. Die weltweite Kapazität für sauberen Wasserstoff wächst dieses Jahr voraussichtlich um 45 Prozent.

Aktie unter Druck

An der Börse spiegelt sich dieser Fortschritt aktuell kaum wider. Die Aktie notiert bei lediglich 0,22 Euro. Allein im vergangenen Monat verlor das Papier fast 32 Prozent an Wert. Dabei markierte der Kurs erst Ende Mai ein Jahreshoch. Die extreme Schwankungsbreite zeigt die anhaltende Nervosität der Anleger.

Die Wasserstoffbranche verlässt allmählich die Phase der unverbindlichen Absichtserklärungen. Echte Großprojekte rücken in den Fokus. Nel ASA hat mit der neuen Plattform nun das passende Werkzeug geliefert. Jetzt muss das Unternehmen beweisen, dass die versprochenen Kostensenkungen in der Praxis tatsächlich greifen.

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Diskussion zu Nel ASA

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.