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Nebius Aktie: Wegweisende Innovation

Der KI-Infrastrukturanbieter Nebius sichert sich einen Milliardenauftrag von Meta und verzeichnet ein explosives Umsatzwachstum, steht jedoch vor enormen Investitionskosten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fünf-Jahres-Deal mit Meta über bis zu 27 Milliarden US-Dollar
  • Umsatz wuchs 2025 um fast 500 Prozent auf 530 Millionen Dollar
  • Investitionsbedarf von bis zu 20 Milliarden Dollar für 2026
  • Nvidia sicherte sich kürzlich 8,3 Prozent an Nebius

Der KI-Infrastrukturanbieter Nebius sichert sich einen gigantischen Auftrag von Meta Platforms und zementiert damit seine Position im globalen Technologiewettlauf. Nur wenige Tage nach dem Einstieg von Nvidia im Wert von zwei Milliarden US-Dollar treibt das neue Abkommen den Aktienkurs vorbörslich um 15 Prozent in die Höhe. Die rasante Expansion bringt allerdings auch einen massiven Kapitalbedarf mit sich.

Die Details der neuen Partnerschaften

Das am Montag unterzeichnete Abkommen mit Meta hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Gesamtvolumen von bis zu 27 Milliarden US-Dollar. Nebius stellt dem Social-Media-Konzern ab Anfang 2027 dedizierte KI-Kapazitäten im Wert von 12 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Zusätzlich verpflichtete sich Meta zum Kauf weiterer Kapazitäten für bis zu 15 Milliarden US-Dollar, die Nebius aktuell für Drittkunden aufbaut.

Ein zentraler Baustein dieser Vereinbarung ist der großflächige Einsatz von Nvidias neuester Chip-Plattform Vera Rubin. Das ist kein Zufall: Erst in der vergangenen Woche gab Nvidia bekannt, zwei Milliarden US-Dollar in Nebius zu investieren und sich damit einen Anteil von 8,3 Prozent zu sichern. Beide Unternehmen wollen bis 2030 gemeinsam Rechenzentren mit einer Leistung von über fünf Gigawatt in Betrieb nehmen. Nebius erhält durch die Kooperation frühzeitigen Zugang zu den neuen Chips, was die Betriebskosten deutlich senken soll.

Explosives Wachstum und hohe Investitionen

Die operativen Zahlen spiegeln die aggressiven Expansionspläne des Unternehmens wider. Nebius verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein enormes Umsatzwachstum, während sich gleichzeitig die operativen Verluste verringerten.

Die wichtigsten Kennzahlen für das Gesamtjahr 2025 im Überblick:
* Umsatz: 529,8 Millionen US-Dollar (Plus von 479 Prozent)
* Bereinigter EBITDA-Verlust: 64,9 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 226,3 Millionen)
* Nettogewinn (fortgeführte Geschäfte): 29,0 Millionen US-Dollar
* Operativer Cashflow: 401,9 Millionen US-Dollar

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Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Kapitalintensität die größte Herausforderung. Nebius verbrannte 2025 rund vier Milliarden US-Dollar für Investitionen (Capex), was zu einem negativen freien Cashflow von 3,66 Milliarden US-Dollar führte. Für das Jahr 2026 plant das Management sogar Investitionen zwischen 16 und 20 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel fließen direkt in den Ausbau der Infrastruktur. So sicherte sich das Unternehmen kürzlich die Genehmigung für einen 1,2-Gigawatt-Campus in Missouri, der zur größten KI-Fabrik der USA werden soll.

Analysten optimistisch, aber wachsam

An der Wall Street stoßen die Pläne auf positive Resonanz. Die Citigroup nahm die Bewertung der Aktie am Montag mit einer Kaufempfehlung auf, verwies aber auf das hohe Risiko. Analysten von Goldman Sachs stützen den Optimismus mit der Einschätzung, dass die Nachfrage nach dedizierter KI-Infrastruktur das Angebot noch bis zum Ende des Jahrzehnts übersteigen wird.

Mit dem neuen Meta-Deal, einem bestehenden 17,4-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft und der frischen Nvidia-Kapitalspritze verfügt Nebius nun über Aufträge von mehr als 20 Milliarden US-Dollar von führenden US-Hyperscalern. Die primäre Aufgabe des Managements besteht nun darin, den massiven Auftragsbestand zügig in Umsatz umzuwandeln. Das Unternehmen peilt dafür bis Ende 2026 eine annualisierte Umsatzrate zwischen sieben und neun Milliarden US-Dollar an.

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