Erst der Verwässerungsschock, nun die KI-Euphorie. Navitas Semiconductor hat eine turbulente Woche hinter sich. Nach dem Abschluss einer massiven Kapitalerhöhung blickt der Markt wieder auf das operative Geschäft — und das liefert handfeste Überraschungen.
Wachstumsmotor KI-Infrastruktur
Im ersten Quartal 2026 erzielte Navitas einen Umsatz von 8,6 Millionen US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Markterwartungen von 8,18 Millionen US-Dollar. Auch beim Ergebnis je Aktie schnitt der Halbleiterspezialist mit einem bereinigten Verlust von 0,04 US-Dollar besser ab als befürchtet.
Der Fokus verschiebt sich spürbar. Hochleistungsanwendungen für KI-Rechenzentren und Energieinfrastruktur gewinnen an Bedeutung. Dieses Segment wuchs im Jahresvergleich um rund 35 Prozent. Damit dominiert dieser Bereich mittlerweile die gesamte Umsatzstruktur des Konzerns.
Analysten verdoppeln Kursziele
Die Investmentbank Needham reagierte prompt. Sie hob das Kursziel von 13 auf 21 US-Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Experten verwiesen dabei auf die starke Marktposition bei Stromarchitekturen für KI-Server.
Baird schraubte das Ziel parallel dazu auf 20 US-Dollar hoch. Rosenblatt verdoppelte das Kursziel beinahe auf 13 US-Dollar. Die Bank sieht die laufende Transformation des Geschäftsmodells als erfolgreich an.
Finanzpolster für den Break-even
Der Kursrutsch zu Wochenbeginn war einer massiven Aktienausgabe geschuldet. Navitas verkaufte bis Mitte Mai rund 6,53 Millionen neue Anteile über ein Marktplatzprogramm. Dieser Schritt belastete kurzfristig den Kurs, schuf aber finanzielle Stabilität.
Die Maßnahme spülte netto etwa 122 Millionen US-Dollar in die Kassen. Das Management sieht darin einen notwendigen Schritt zur Profitabilität. Für das Folgequartal peilt Navitas einen Umsatz von rund 10 Millionen US-Dollar an.
Um die Gewinnschwelle dauerhaft zu erreichen, sind Quartalserlöse im Bereich von hohen 30 Millionen US-Dollar nötig. Das Erreichen dieser Umsatzschwelle hängt nun maßgeblich von der Skalierung im KI-Sektor ab.
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