Natera hat gestern seine Umsatzprognose angehoben, zugleich aber einen Nettoverlust von 59,9 Millionen $ für das dritte Quartal gemeldet. Medienberichten zufolge fiel der Verlust höher aus als erwartet; die Berichterstattung verwies zudem auf den Wechsel an der Unternehmensspitze. Die Aktie verliert heute vorbörslich 14%, nachdem das Unternehmen seine Quartalszahlen und den Führungswechsel bekannt gegeben hatte.
Höhere Umsatzprognose trotz roter Zahlen
Für 2026 erwartet Natera nach eigenen Angaben nun einen Umsatz zwischen 3,005 Milliarden $ und 3,035 Milliarden $. Damit hebt das Unternehmen seine bisherige Prognose an.
Der Quartalsumsatz erreichte 794,0 Millionen $, ein Wachstum von 34,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Je verwässerter Aktie belief sich der Verlust im dritten Quartal 2026 auf 0,42 $. Umsatzwachstum und angehobene Jahresprognose standen damit einem weiterhin negativen Quartalsergebnis gegenüber.
Zugleich ernannte Natera gestern Solomon Moshkevich mit sofortiger Wirkung zum CEO und Mitglied des Verwaltungsrats. Steve Chapman trat als CEO zurück, bleibt dem Unternehmen aber als Berater und als Berater des Verwaltungsrats verbunden.
Medicare erweitert Signatera-Abdeckung
Eine weitere Unternehmensmeldung betraf am Dienstag die Kostenübernahme für Signatera. Nach Angaben von Natera wurde die Medicare-Abdeckung über das MolDX-Programm von CMS auf zusätzliche Überwachungstests bei Leberkrebs ausgeweitet.
Die Erweiterung gilt für wiederholte Signatera-Tests bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom im Frühstadium. Sie betrifft die Nachsorge nach einer Operation, sofern kein Nachweis einer Erkrankung vorliegt.
Am 27. Oktober teilte Natera außerdem mit, dass Signatera Genome bei einem ESMO-Präsidentensymposium zu Blasenkrebs vorgestellt worden sei. Die dort hervorgehobenen Ergebnisse stützten nach Unternehmensangaben eine an MRD ausgerichtete Behandlung.
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