Die Aktie zeigt derzeit deutliche Schwankungen. Große Institute haben ihre Positionen zuletzt deutlich ausgebaut, zugleich verkaufte CEO Adena T. Friedman umfangreich Aktien. Wie wirkt sich dieser Zwiespalt auf die Aktie aus?
- CEO-Verkauf: 300.000 Aktien am 2. Januar zu je 96,39 USD (rund 28,9 Mio. USD).
- Institutionelle Käufe: Mehrere Vermögensverwalter erhöhten ihre Bestände, darunter Vanguard und MFS.
- Indexänderung: Walmart tritt am 20. Januar in den Nasdaq-100 ein; AstraZeneca fällt heraus.
- Fundament: EPS 0,88 USD vs. Konsens 0,82 USD; Umsatz 1,32 Mrd. USD vs. 1,29 Mrd. USD erwartet.
Institutionelle Stimmung
Mehrere Fonds meldeten Zukäufe in der Aktie. Cerity Partners erhöhte seine Position im dritten Quartal um 13,5 % (+17.796 Aktien) auf 149.604 Aktien (Marktwert Ende Berichtszeitraum ~13,23 Mio. USD). Vanguard hält weiterhin 55,8 Mio. Aktien nach einem Plus von 5,3 %. Massachusetts Financial Services baute ihr Engagement um 33,5 % auf rund 27,27 Mio. Aktien aus.
Marktseitig liegen 17 Analysten vor; der Konsens lautet „Moderate Buy“ (14 Buy, 3 Hold). Das durchschnittliche Kursziel beträgt 101,47 USD und liegt nahe dem 52-Wochen-Hoch von 101,21 USD.
Insiderverkäufe
Am 2. Januar veräußerte CEO Adena T. Friedman 300.000 Aktien zum Durchschnittspreis von 96,39 USD (≈28,9 Mio. USD). Das entspricht einer Reduktion ihres persönlichen Bestands um 13,48 %. Insgesamt beliefen sich Insiderverkäufe in den letzten drei Monaten auf 306.605 Aktien im Wert von fast 29,55 Mio. USD. Unternehmensinsider behalten weiterhin rund 0,70 % des Streubesitzes.
Die Transaktionen erhöhen kurzfristig den Verkaufsdruck, ohne die verbliebene Insiderbeteiligung aufzuheben.
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Indexumschichtung und operative Wirkung
Nasdaq bestätigte eine größere Umschichtung im Nasdaq-100, wirksam zum Handelsbeginn am 20. Januar. Walmart ersetzt AstraZeneca und wird zudem in den Nasdaq-100 Equal Weighted Index sowie in den Nasdaq-100 Ex-Tech Sector Index aufgenommen. Die Aufnahme eines volumenstarken Einzelhändlers wie Walmart kann Handelsvolumen und Listing-bezogene Erlöse beeinflussen.
Zahlen und Chartbild
Im jüngsten Quartal lag das Ergebnis je Aktie bei 0,88 USD (+0,06 USD über dem Konsens). Der Umsatz erreichte 1,32 Mrd. USD (Erwartung 1,29 Mrd. USD). Netto-Marge: 19,90 %, Eigenkapitalrendite: 16,28 %. Technisch notiert der 50-Tage-Durchschnitt bei 92,08 USD, leicht über dem 200-Tage-Durchschnitt von 91,63 USD — ein Hinweis auf anhaltende, wenn auch moderate, Aufwärtsdynamik.
Abschluss: Am 20. Januar wird die Indexänderung wirksam, was die Handelsdynamik verändern kann. Hält das institutionelle Kaufinteresse an und bleibt der Kurs über dem 50-Tage-Durchschnitt, dürfte dies kurzfristig stützen. Dominieren hingegen weitere Insiderverkäufe, könnte zusätzlicher Abwärtsdruck entstehen.
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