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Symbolbild, KI-generiert

NASDAQ 100: Überhitzt an der Widerstandsmarke

Der Nasdaq 100 nähert sich einem markanten Widerstand. Ein hoher RSI und schwächeres Volumen sprechen für nachlassende Dynamik im Aufwärtstrend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Index nähert sich 30.599 Punkten
  • Doppel-Top signalisiert mögliche Umkehr
  • RSI von 74,9 mahnt zur Vorsicht
  • Ölpreisrückgang stützt US-Börsen

Der Nasdaq 100 klettert weiter – und läuft dabei genau in die Zone, die Chartanalysten seit Wochen im Blick haben. Bei 30.599 Punkten wartet ein Widerstand, an dem der Index schon einmal abgeprallt ist. Jetzt bildet sich dort ein sogenannter Doppel-Top, ein Muster, das Trader als Warnsignal für eine mögliche Umkehr lesen.

Der Index notiert aktuell bei 30.405 Punkten und damit deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 29.368 Punkten. Der RSI, ein gängiger Indikator für Überkauftheit, steht bei 74,9 – ein Wert, der klassischerweise als Warnzeichen für nachlassende Kaufkraft gilt. Hinzu kommt: Das Handelsvolumen beim letzten Anstieg schwächelte, was auf nachlassende Überzeugung der Käufer hindeutet.

Rückenwind durch fallende Ölpreise

Getragen wird die Rally von einem breiteren Marktoptimismus. Sinkende Ölpreise dämpfen die Inflationssorgen und beflügeln die US-Börsen zum Wochenstart. Anleger richten den Blick auch auf die UN-Generalversammlung und ein für Mittwoch erwartetes Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping, bei dem laut Erwartungen auch das Thema Künstliche Intelligenz zur Sprache kommen soll.

Tech- und Chipwerte profitieren besonders: Trump hält trotz wachsender Warnungen vor KI-Risiken an seinem Kurs fest, die Entwicklung der Technologie in den USA weiter zu beschleunigen. Intel und Nvidia gehören zu den Gewinnern der vorbörslichen Sitzung, während auch Kryptowerte wie Strategy und Coinbase von der gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger profitieren.

Enge Spanne, klare Reizschwellen

Charttechnisch bewegt sich der Index derzeit in einer engen Bandbreite zwischen 29.800 und 30.400 Punkten – eine Zone, die Analysten als wenig aussagekräftig für neue Positionen einstufen. Erst ein Ausbruch nach oben oder unten dürfte klare Signale liefern:

  • Bullen bräuchten einen Schlusskurs über 30.650 Punkten, um das Doppel-Top-Muster zu entkräften
  • Unterhalb von 29.777 Punkten würden Bullen ihren technischen Vorteil verlieren
  • Ein RSI-Rückgang unter 70 in Kombination mit einem Bruch der Unterstützung würde Bären bestätigen
  • Die nächste größere Unterstützungszone liegt bei 29.304 bis 29.368 Punkten, wo sich der 200-Tage-Durchschnitt mit einer wichtigen Fibonacci-Marke überschneidet

Die kommenden Tage dürften zeigen, in welche Richtung sich der Index aus dieser engen Spanne löst. Die Gipfeltreffen zur Wochenmitte könnten dabei den entscheidenden Impuls liefern – nach oben wie nach unten.

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Diskussion zu NASDAQ 100

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.