Berichte über diplomatische Fortschritte zwischen Washington und Teheran haben am Montag die Stimmung an den Technologiemärkten schlagartig gedreht. Der Nasdaq 100 notiert im vorbörslichen Handel rund 1,5 Prozent höher bei 24.380 Punkten — ein Plus von etwa 360 Zählern gegenüber dem Vortagsschluss.
Sektorrotation auf breiter Front
Der Auslöser ist klar: Meldungen über wiederaufgenommene Verhandlungskanäle zwischen den USA und dem Iran ließen die Ölpreise einbrechen und damit den Druck auf technologielastige Indizes spürbar nachlassen. Kapital fließt sichtbar aus Energiewerten heraus und zurück in Wachstumstitel. Micron Technology und AMD gehören zu den stärksten vorbörslichen Gewinnern, auch Apple und Broadcom legen deutlich zu. Auf der Verliererseite stehen Energietitel wie Diamondback Energy und Exxon Mobil, die in der Vorwoche noch zu den Zugpferden zählten.
Das Handelsvolumen im vorbörslichen Handel liegt merklich über dem 30-Tage-Durchschnitt für diese Tageszeit — ein Hinweis auf aktive Neupositionierungen institutioneller Marktteilnehmer. Der VIX, das Maß für Marktvolatilität, ist von seinem jüngsten Hoch bei 24,60 auf rund 22,00 zurückgefallen.
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Technische Hürde bei 24.500 Punkten
Charttechnisch hat der Index die 24.000-Punkte-Marke zurückerobert, die zuletzt als Widerstand fungierte. Der RSI liegt bei 55,7 und signalisiert damit wieder aufkeimenden Aufwärtsdrang. Die entscheidende Hürde liegt jedoch bei 24.500 Punkten, wo der 200-Tage-Durchschnitt auf eine seit Anfang Februar bestehende Abwärtstrendlinie trifft. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau würde den mittelfristigen Ausblick von neutral auf bullisch drehen. Auf der Unterseite gilt 23.500 Punkte als nächste Unterstützung.
Für die Eröffnung der New Yorker Börsensitzung um 15:30 Uhr MEZ zeichnet sich eine deutliche Aufwärtslücke ab. Ob der Schwung anhält, hängt maßgeblich davon ab, ob die diplomatischen Fortschritte offiziell bestätigt werden — und ob der Index die Zone um 24.200 Punkte in den ersten Handelsminuten verteidigen kann. Zudem rücken im Wochenverlauf die ISM-Dienstleistungsdaten sowie CPI- und PCE-Zahlen in den Fokus, die den nächsten Impuls liefern dürften.
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