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Symbolbild, KI-generiert

NASDAQ 100: Cerebras stürzt um 19 Prozent ab

Der Nasdaq 100 rutscht unter seinen 50-Tage-Durchschnitt. Massive Umschichtungen und Verluste bei Apple belasten den Index.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordumsätze durch Russell-Neugewichtung
  • Apple verliert nach Preiserhöhungen
  • Moderna und Qualcomm legen zu
  • Technische Unterstützung bei 28.200 Punkten

Der Nasdaq 100 startet angeschlagen in eine verkürzte Handelswoche. Massive Umschichtungen bei den Schwergewichten und ein technischer Bruch setzen den Index unter Druck. Rekordvolumina verdeutlichen die wachsende Nervosität im Technologiesektor.

Rekordumsätze und Tech-Rotation

Am Freitag erlebte die Technologiebörse einen Liquiditätsschub der Superlative. Im Rahmen der halbjährlichen Neugewichtung der Russell-Indizes flossen innerhalb von Sekunden über 334 Milliarden Dollar durch die Systeme. Parallel dazu trennten sich Marktteilnehmer verstärkt von den bisherigen KI-Favoriten.

Moderna stemmte sich mit einem Plus von knapp 14 Prozent gegen den Trend. Neue Daten zur Onkologie-Pipeline überzeugten die Marktteilnehmer. Qualcomm legte parallel dazu um elf Prozent zu, nachdem der Konzern seine Umsatzprognose für KI-Anwendungen abseits von Smartphones anhob.

Apple unter Druck

Apple belastete den Index mit einem Minus von sieben Prozent. Preiserhöhungen bei iPads und MacBooks schürten Sorgen um die künftigen Margen. Die Aktie leidet unter der Befürchtung, dass Konsumenten bei höheren Preisen zurückhaltender agieren könnten.

Cerebras Systems stürzte nach dem ersten Quartalsbericht um 19 Prozent ab. Hohe Erwartungen an den Börsenneuling wurden trotz solider Zahlen enttäuscht. Hinzu kommt ein Rekordniveau bei den Wertpapierkrediten in den USA, was die Volatilität zusätzlich befeuert.

Technische Lage spitzt sich zu

Der Index beendete die Woche bei 28.974 Punkten. Damit notiert der Nasdaq 100 rund 1,4 Prozent unter seinem 50-Tage-Schnitt. Seit Jahresbeginn verbleibt dennoch ein deutliches Plus von knapp 15 Prozent.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 43 noch keine überverkaufte Lage. Marktbeobachter werten den Rutsch unter den kurzfristigen Aufwärtstrend als Warnsignal. Die Unterstützung im Bereich von 28.200 Punkten rückt nun in das Blickfeld der Händler.

Am Donnerstag rücken die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus. Die Veröffentlichung der Beschäftigtenzahlen erfolgt aufgrund des Feiertags zum Unabhängigkeitstag einen Tag früher als üblich. Marktteilnehmer erhoffen sich Signale für eine Stabilisierung der Leitzinsen durch die Federal Reserve.

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