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Symbolbild, KI-generiert

NASDAQ 100: Arbeitsmarktbericht wird September-Test

Der Nasdaq 100 bleibt technisch stabil, doch Arbeitsmarktdaten, Zinserwartungen und geopolitische Spannungen könnten den September prägen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Index schloss bei 29.456,97 Punkten
  • Nvidia-Prognose belebte KI-Aktien
  • RSI signalisiert weder Überhitzung noch Schwäche
  • Nasdaq 100 liegt 4,2 Prozent unter Rekordhoch

Der Nasdaq 100 startet in einen historisch schwierigen Monat. Nach dem Schlusskurs von 29.456,97 Punkten am Montag richtet sich der Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht für August sowie auf die Frage, ob die Notenbank im September doch noch an der Zinsschraube dreht.

Medienberichten zufolge notierten die Nasdaq-100-Futures am Montag im vorbörslichen Handel kaum verändert, während Marktbeobachter auf die saisonal schwache Handelsphase im September hinwiesen.

Der Index hat zuletzt gezeigt, wie stark er von einzelnen Nachrichtenlagen abhängt. Vergangene Woche hatte eine überraschend optimistische Umsatzprognose von Nvidia den KI-Handel neu belebt und die Schwergewichte im Nasdaq 100 zum Wochenschluss nach oben gezogen.

Nur einen Tag später kippte die Stimmung wieder: Der Fed-Vorsitzende Kevin Warsh bekräftigte den Fokus der Notenbank auf die Inflationsbekämpfung, was die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen neu befeuerte.

Zinsdebatte bleibt der rote Faden

Diese Achterbahn zwischen KI-Euphorie und Zinsangst prägte den gesamten August. Bereits am 26. August hatten heiße Inflationsdaten die Risikobereitschaft vor den Nvidia-Zahlen gedämpft, tags darauf sorgte der Chiphersteller für den bislang deutlichsten Ausschlag nach oben.

Am 24. August war der Index noch gefallen, weil Anleger neue wirtschaftliche Spannungen mit dem Iran neben der anstehenden Berichtssaison und einem weiteren Inflationsbericht abwogen.

Auch die Vorwoche zeigte das Muster: Steigende Anleiherenditen und enttäuschende Zahlen von Walmart belasteten am 20. August den Konsumsektor und drückten auf den Index. Tags darauf schwankten die Nasdaq-100-Futures weiter, belastet von schwindenden Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran, was Öl- und Anleiherenditen nach oben trieb und die Inflationssorgen neu entfachte.

Technisches Bild bleibt intakt

Trotz der Nervosität der vergangenen Wochen zeigt sich der Index technisch stabil. Mit einem Abstand von 7,5 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt und einem RSI von 52,6 signalisieren die gängigen Indikatoren weder Überhitzung noch akute Schwäche.

Der Index notiert derzeit rund 1,1 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt und liegt 4,2 Prozent unter seinem Rekordhoch vom 3. Juni bei 30.762,20 Punkten. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von 17 Prozent, auf Zwölfmonatssicht von 26 Prozent.

Für den September gilt damit: Die grundlegende Aufwärtsdynamik ist intakt, doch die Nervosität um Zinspfad und geopolitische Risiken bleibt der entscheidende Unsicherheitsfaktor.

Investing.com verwies zudem auf den kommenden Arbeitsmarktbericht als nächsten wichtigen Test, an dem sich entscheiden könnte, ob die Markterwartungen für eine Zinssenkung im September Bestand haben oder erneut nach oben korrigiert werden müssen. Ein automatisierter Screener-Kommentar wertete diese Gemengelage lediglich als „gemischtes“ Signal für die kommenden Wochen.

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Diskussion zu NASDAQ 100

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

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