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Symbolbild, KI-generiert

Mutares schließt NEM-Energy-Exit ab

Mutares veräußert NEM Energy an Hyundai und erhält grünes Licht für Synthomer. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn 14 Prozent zurück.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • NEM Energy an Hyundai übertragen
  • NEM Balcke-Dürr ebenfalls veräußert
  • EU genehmigt Synthomer-Kontrollübernahme
  • Aktie seit Jahresbeginn 14 Prozent schwächer

Der Münchner Beteiligungskonzern Mutares SE & Co. KGaA hat einen bedeutenden Meilenstein bei der Optimierung seines Portfolios erreicht. Am vergangenen Mittwoch bestätigte das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss der Veräußerung seiner Portfoliogesellschaft NEM Energy B.V. an den südkoreanischen Industriegiganten Hyundai Heavy Industries Power Systems Co., Ltd. Damit setzt der Investor seine Serie von Exits im laufenden Geschäftsjahr fort.

Erfolgreicher Exit im Energiesektor

Die nun vollzogene Transaktion umfasst neben der NEM Energy B.V. auch die Tochtergesellschaft NEM Balcke-Dürr GmbH. Der Käufer Hyundai Heavy Industries Power Systems Co., Ltd. übernimmt damit ein etabliertes Geschäft im Bereich der Energietechnik. Für Mutares markiert dieser Abschluss das Ende einer intensiven Entwicklungsphase der Portfoliogesellschaft, die nun unter neuer Führung weitergeführt wird.

Mit dem Übergang der Anteile realisiert die in München ansässige Gesellschaft eine weitere Wertsteigerung innerhalb ihrer Strategie, sanierte Industrieunternehmen nach einer Phase der Neuausrichtung wieder in neue Hände zu geben. Der Verkauf wurde Medienberichten zufolge zeitnah nach dem Erreichen aller notwendigen Abschlussbedingungen vollzogen, wodurch Mutares die Liquidität für künftige Investitionen stärkt.

Expansion durch Synthomer und AmeriTerpenes

Während der Bereich Energie durch den Verkauf verkleinert wird, baut Mutares seine Position in anderen Industriesegmenten aus. Am 2. September gab die Europäische Kommission grünes Licht für eine weitere Großtransaktion.

Im Rahmen eines vereinfachten Fusionskontrollverfahrens genehmigten die Brüsseler Wettbewerbshüter die Übernahme der alleinigen Kontrolle über Synthomer a.s. durch Mutares. Diese regulatorische Freigabe galt als wesentliche Voraussetzung für den weiteren Vollzug der Akquisition.

Flankiert wurde diese Expansion durch den Erwerb von AmeriTerpenes, der bereits vor rund zwei Wochen abgeschlossen wurde. Dabei handelt es sich um das US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen, das Mutares von der Symrise AG im Wege eines Carve-outs übernommen hat. Solche Ausgliederungen aus größeren Konzernstrukturen gehören zum Kerngeschäft des Beteiligungsunternehmens, um das Potenzial von Randbereichen eigenständig weiterzuentwickeln.

Marktindikatoren und Performance

An der Börse sorgten die Nachrichten über den erfolgreichen Verkaufsabschluss für eine stabilere Tendenz, auch wenn der große Kurssprung zuletzt ausblieb. Am Freitag schloss das Papier mit einem leichten Zuwachs von 0,4 Prozent bei 25,95 Euro. Trotz der operativen Erfolge bei den Zu- und Verkäufen spiegelt der Aktienkurs die allgemeine Zurückhaltung im Sektor wider.

Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie einen Rückgang von 14 Prozent. Damit notiert der Wert aktuell unter dem Niveau vom Januar, als das Papier noch deutlich höher bewertet wurde.

Anleger blicken nun darauf, wie sich die neu integrierten Einheiten wie AmeriTerpenes und die künftige Beteiligung Synthomer auf die Ertragskraft des Konzerns in den kommenden Quartalen auswirken werden. Zudem bleibt abzuwarten, welche weiteren Zukäufe Mutares mit den Mitteln aus den jüngsten Exits anstrebt.

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