Die operative Pipeline ist prall gefüllt, der Aktienkurs befand sich zuletzt auf Talfahrt. Bei der Beteiligungsgesellschaft Mutares klaffen Anspruch und Marktbewertung derzeit auseinander. Nun tritt das Management den Sorgen entgegen und untermauert die ehrgeizigen Jahresziele für 2026. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Tochtergesellschaft Magirus.
Magirus vor dem Absprung
Für den Feuerwehrtechnik-Spezialisten prüft Mutares aktuell einen Börsengang oder einen Direktverkauf. Die Ausgangslage dafür ist günstig. Magirus verzeichnete im ersten Quartal einen Rekord-Auftragseingang und sitzt auf einem Auftragsbestand von über 800 Millionen Euro. Das sichert die Auslastung bis weit in das Jahr 2027. Intern gilt die Beteiligung längst als Vorzeige-Asset. Als Blaupause für die Transaktion dient der erfolgreiche Verkauf von Steyr Motors.
Parallel dazu fordert der Autozulieferer Amaneos Geduld. Makroökonomische Gegenwinde und gestiegene Ölpreise verzögern die Entwicklung. Die Gesellschaft wird voraussichtlich noch ein bis zwei Jahre im Portfolio verbleiben, bevor auch hier ein Verkauf oder Börsengang ansteht.
Für den Gesamtkonzern hält der Vorstand strikt an seiner Marschroute fest. Der Umsatz soll im laufenden Jahr einen Korridor von knapp acht bis gut neun Milliarden Euro erreichen. Für den Jahresüberschuss der Holding peilt Mutares bis zu 200 Millionen Euro an. Basis dafür ist die laut Management größte Exit-Pipeline der Unternehmensgeschichte. Ein weiterer Verkauf steht offenbar kurz vor dem Abschluss und dürfte einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kassen spülen.
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Frisches Kapital und anstehende Zahlen
Den finanziellen Spielraum für weitere Zukäufe in den USA sicherte sich das Unternehmen jüngst über eine Kapitalerhöhung mit einem Bruttoerlös von rund 105 Millionen Euro. Flankiert wird die Expansion durch temporär ausgesetzte Kreditklauseln der Anleihegläubiger. Das Management gewinnt so Flexibilität für eine milliardenschwere Transaktionspipeline.
Am Aktienmarkt sorgen die Bestätigungen für eine spürbare Gegenbewegung. Nach dem Fall auf ein 52-Wochen-Tief von 23,60 Euro am vergangenen Freitag kletterten die Papiere am Montag um 4,6 Prozent auf 24,70 Euro. Der Weg zu einem echten Aufwärtstrend bleibt weit: Die Aktie notiert weiterhin rund 14 Prozent unter ihrer 50-Tage-Linie.
Am morgigen Dienstag rücken die nackten Zahlen in den Mittelpunkt. Mutares wird den geprüften Geschäftsbericht für 2025 vorlegen. Im gleichen Schritt veröffentlicht das Unternehmen den konkreten Dividendenvorschlag für die kommende Hauptversammlung.
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