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Symbolbild, KI-generiert

Mutares Aktie: Volle Exit-Pipeline

Die Beteiligungsholding Mutares meldet starke operative Leistungen ihrer Schlüsselunternehmen und sieht ein außergewöhnlich günstiges Umfeld für Veräußerungen. Efacec und NEM Energy verzeichnen Rekordaufträge.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Efacec peilt 2026 EBITDA von 40-50 Millionen Euro an
  • NEM Energy mit Auftragseingang über 500 Millionen Euro
  • Magirus baut Defense-Sparte mit Milliarden-Pipeline auf
  • Bond-Waiver-Abschluss für 1. April 2026 geplant

Die Beteiligungsholding Mutares hat heute ein umfassendes Portfolio-Update veröffentlicht — und die Botschaft ist eindeutig: Die Schlüsselbeteiligungen laufen operativ auf Hochtouren, während gleichzeitig das Exit-Umfeld so günstig ist wie selten.

Efacec und NEM als Zugpferde

Besonders beeindruckend entwickelt sich Efacec, das portugiesische Energieinfrastrukturunternehmen. Der Auftragseingang übertraf 2025 mit über 450 Millionen Euro die Erwartungen deutlich, der Auftragsbestand liegt inzwischen bei über 700 Millionen Euro. Für 2026 peilt das Unternehmen ein EBITDA zwischen 40 und 50 Millionen Euro an — bei einer Marge, die bis 2027 auf rund 20 Prozent steigen soll. Efacec gilt intern bereits als Kandidat für einen der größten Exits in der Unternehmensgeschichte.

Kaum weniger dynamisch zeigt sich NEM Energy. Allein in den ersten Monaten 2026 verbuchte das Unternehmen einen Auftragseingang von über 500 Millionen Euro — weit über dem eigenen Plan. Der strukturell steigende Strombedarf durch KI-Anwendungen und Rechenzentren sorgt dafür, dass die Auftragslage robust bleiben dürfte.

Magirus und Donges profitieren vom Rüstungs- und Infrastrukturboom

Magirus baut mit der neu gegründeten Division „Defense & Security“ gezielt ein zweites Standbein auf. Gepanzerte Fahrzeuge, Einsatzleitfahrzeuge, Transportlösungen für den Sicherheitsbereich — das Marktumfeld aus steigenden Verteidigungsbudgets könnte kaum passender sein. Der aktuelle Auftragsbestand liegt bei knapp einer Milliarde Euro, die Vertriebspipeline umfasst ein ähnlich hohes Volumen. Der Umsatz soll in den Jahren 2026 und 2027 auf knapp eine halbe Milliarde Euro wachsen.

Donges SteelTec wiederum profitiert vom staatlich angetriebenen Infrastruktur-Superzyklus in Europa. Im zweiten Jahr in Folge erwartet das Unternehmen einen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich — bei einer EBITDA-Marge von rund 10 Prozent. Das deutsche Brückensanierungsprogramm dürfte die Auftragslage weiter befeuern.

Bond-Waiver kurz vor dem Abschluss

Parallel läuft noch ein anderer Prozess: der Bond-Waiver-Prozess rund um zwei Anleihen. Die Zustimmungsbereitschaft der Anleihegläubiger ist nach Unternehmensangaben hoch, das Quorum soll bei beiden Papieren rechtzeitig erreicht werden. Abschluss ist für den 1. April 2026 geplant.

CIO Johannes Laumann zeigt sich zuversichtlich, dass die aktuelle Basisdividende von 2,00 Euro je Aktie lediglich ein Ausgangspunkt ist — und nicht die Decke. Angesichts der Exit-Pipeline und der operativen Stärke der Beteiligungen ist das kein leeres Versprechen.

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