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Symbolbild, KI-generiert

Mutares Aktie: Verwässerungsschock?

Mutares platziert Kapitalerhöhung erfolgreich, Erlöse fließen überwiegend in US-Wachstum. Der vollständige Geschäftsbericht 2025 erscheint Ende April.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kapitalerhöhung mit Bezugspreis von 24,50 Euro
  • Institutionelle Vorabplatzierung dreifach überzeichnet
  • Bis zu 105 Millionen Euro Bruttoerlös erwartet
  • 80 Prozent der Mittel für US-Expansion vorgesehen

Die Kapitalerhöhung von Mutares läuft — und ab heute können Anleger die Bezugsrechte an der Frankfurter Wertpapierbörse handeln. Wer seine Rechte nicht ausüben möchte, hat bis zum 16. April Zeit, sie über den Sekundärmarkt zu verkaufen. Der Bezugspreis liegt bei 24,50 Euro, das Verhältnis: fünf alte Aktien berechtigen zum Kauf einer neuen.

Dreifach überzeichnet: Institutionelle Nachfrage war stark

Die institutionelle Vorabplatzierung verlief bemerkenswert. Rund 1,08 Millionen Aktien wurden zu 24,50 Euro platziert — das Orderbuch war knapp dreifach überzeichnet, mehr als 30 Investoren beteiligten sich. Zugeteilt wurde ausschließlich an langfristig orientierte Anleger. Über 60 Prozent der Orders kamen aus dem Ausland, vor allem aus den USA und Großbritannien.

Bei vollständiger Platzierung der bis zu 4,27 Millionen neuen Aktien erwartet Mutares Bruttoerlöse von bis zu 105 Millionen Euro.

Wohin das Geld fließt

Rund 80 Prozent der Mittel sind für die US-Expansion reserviert. Mutares sieht dort eine Pipeline mit einem Gesamtumsatzvolumen von rund 4,8 Milliarden Euro und plant neben dem bestehenden Chicago-Büro einen zweiten US-Standort. Die verbleibenden 20 Prozent stärken die Bilanz.

Das operative Momentum stützt die Wachstumsambitionen: Nach einem ersten Quartal mit drei Akquisitionen und sechs unterzeichneten Exit-Transaktionen beschleunigt Mutares im zweiten Quartal weiter. Drei weitere Signings und vier Closings sind geplant — darunter die bereits unterzeichneten Verkäufe von Conexus, Kalzip, inTime und Relobus.

Doppelter Termin am 28. April

Der 28. April wird zum zentralen Datum für Aktionäre: An diesem Tag werden die neuen Aktien aus der Bezugstranche geliefert — und gleichzeitig erscheint der vollständige Geschäftsbericht 2025. Die vorläufigen Zahlen stimmen positiv: Der Konzernumsatz stieg auf 6,5 Milliarden Euro, der Holding-Jahresüberschuss kletterte auf 130,4 Millionen Euro. Für 2026 prognostiziert Mutares Erlöse zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro sowie einen Holding-Gewinn von 165 bis 200 Millionen Euro.

Bis 2030 soll das Nettoergebnis der Holding um 25 Prozent jährlich wachsen. Der Kurs notiert aktuell bei 25,65 Euro und damit knapp über dem 52-Wochen-Tief — der Markt dürfte den Geschäftsbericht Ende April als nächsten Gradmesser für diese Wachstumsstory nutzen.

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Diskussion zu Mutares

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