MUT präsentiert starke Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Beteiligungsgesellschaft profitiert von lukrativen Firmenverkäufen und kündigt parallel eine deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten an.
Der Jahresüberschuss der Holding kletterte 2025 auf 130,4 Millionen Euro. Im Vorjahr standen noch 108,3 Millionen Euro in den Büchern. Den kräftigen Zuwachs verdankt das Unternehmen vor allem einer hohen Exit-Aktivität.
Besonders der Ausstieg beim Motorenbauer Steyr Motors zahlte sich aus. Über den gesamten Zeitraum der Beteiligung generierte dieser Verkauf einen Mittelzufluss von mehr als 170 Millionen Euro.
Auf Konzernebene legte der Umsatz deutlich zu. Er stieg von 5,3 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 675,3 Millionen Euro, war jedoch von Sondereffekten wie günstigen Unternehmenskäufen geprägt.
Das um Einmaleffekte bereinigte Adjusted EBITDA verbesserte sich derweil auf minus 31,2 Millionen Euro.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie vor. Über diesen Vorschlag entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung im Juli 2026.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Kapitalstruktur. Die Holding plant, die ausstehenden Anleihen bis Jahresende massiv zu reduzieren. Der Nominalbetrag soll von aktuell 385 Millionen Euro auf bis zu 250 Millionen Euro sinken.
Hierfür beabsichtigt MUT, ab dem zweiten Quartal 2026 regelmäßig eigene Papiere zurückzukaufen. Pro Vierteljahr sind Rückerwerbe von mindestens 25 Millionen Euro vorgesehen.
Für 2026 gibt sich das Management optimistisch. Der Konzernumsatz soll auf bis zu 9,1 Milliarden Euro steigen.
Beim Jahresüberschuss der Holding peilt der Vorstand einen deutlichen Sprung an. Das Ziel liegt in einem Korridor zwischen 165 Millionen und 200 Millionen Euro.
Bis zum Jahr 2030 strebt das Unternehmen ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 25 Prozent an. Als Basis für neue Zukäufe dient eine jüngst abgeschlossene Kapitalerhöhung. Diese spülte brutto rund 105 Millionen Euro in die Kasse.
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