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MTU im Fokus: Aktie rutscht nach Berichten über Triebwerksmängel ab

Trotz eines insgesamt erfreulichen Wochenstart – der DAX legt bislang 0,3 Prozent auf 15.792 Punkte zu – brechen die Aktien des Triebwerksbauer MTU Aero Engines AG (kurz: MTU) um bislang 8,4 Prozent auf 190,35 Euro ein und sind damit auch der mit Abstand schwächste Wert im deutschen Leitindex.

Grund dafür ist die heute vom Unternehmen veröffentlichte Nachricht, dass aufgrund der vom Luftfahrtunternehmen Pratt & Whitney veröffentlichten Informationen für das laufende Getriebefan-Inspektionsprogramm bei Triebwerken vom Typ PW1100G-JM (die u.a. im Airbus A320 eingesetzt werden) mit bis zu  600 bis 700 zusätzlichen Wartungen gerechnet wird. Grund dafür sind mögliche Materialmängel an den Antrieben, die es zu untersuchen gilt.

Während das bei Pratt & Whitney zu finanziellen Mehrbelastungen von bis zu 3,5 Milliarden Euro führen kann, rechnet MTU aufgrund seiner 18prozentigen Beteiligung am Getriebefan-Antrieb von Pratt & Whitney mit einer Reduzierung des Umsatzes und des berichteten EBIT in Höhe von ca. einer Milliarde Euro. Eine daraus folgende Liquiditätswirkung ist dann von 2024 bis 2026 zu spüren.

Eine konkrete Abschätzung der Auswirkungen auf die aktuelle Gesamtjahresprognose für 2023 ist noch Konzernangaben aktuell nicht möglich. Allerdings wird die aktuelle Prognose für das laufende Geschäftsjahr nun unter Vorbehalt gestellt.

Die Anleger ziehen aufgrund der nicht konkret abzuschätzenden – aber definitiv negativen – Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr heute die Reißleine und die Aktien brechen ein. Mit den heutigen massiven Kursverlusten liegen die MTU-Aktien nun auf Jahressicht bereits rund sechs Prozent im Minus.

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