Die MTU-Aktie festigt ihre Position nahe der 400-Euro-Marke, während das US-Analysehaus Bernstein deutliches Aufwärtspotenzial bescheinigt. Getrieben durch positive Signale vom Wettbewerber Safran rückt das lukrative Wartungsgeschäft verstärkt in den Fokus. Doch kann der Triebwerksbauer die hohen Erwartungen bei der anstehenden Bilanzvorlage am 24. Februar erfüllen?
Die wichtigsten Fakten:
* Analysten-Rating: „Buy“ durch Bernstein bestätigt (17.02.2026)
* Kursziel: 446,00 € (Potenzial von rund 11,8 %)
* Sektor-Trend: Safran-Ausblick stützt Wartungsgeschäft bis 2028
* Jahresperformance: Plus von 14,99 % in den letzten 12 Monaten
Rückenwind durch starken Aftermarket
Die Bestätigung der Kaufempfehlung durch Bernstein-Analyst Adrien Rabier erfolgt in einem freundlichen Branchenumfeld. Der französische Partner Safran überzeugte zuletzt mit Jahreszahlen, die über den Markterwartungen lagen. Besonders wichtig für MTU: Safran hat die Prognose für ein starkes Plateau im Ersatzteil- und Wartungsgeschäft (Aftermarket) bis in das Jahr 2028 verlängert.
Da der Bereich Maintenance, Repair & Overhaul (MRO) bei MTU einen wesentlichen Teil des Ergebnisses beisteuert, wirken diese Nachrichten wie ein Katalysator. Die weltweit hohen Flugstundenzahlen sorgen für eine robuste Nachfrage nach Triebwerkswartungen und stützen damit die fundamentale Bewertung des DAX-Konzerns.
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Charttechnik und Bewertung im Check
Aktuell notiert das Papier bei 398,80 € und zeigt sich damit im Vergleich zum Vortag (Schlusskurs: 400,00 €) weitgehend stabil. Mit einem Plus von 7,44 % seit Jahresbeginn gehört der Titel zu den soliden Performern im aktuellen Marktumfeld. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 420,00 € beträgt derzeit rund 5 %.
Unterstützung findet der Kurs derzeit durch den 50-Tage-Durchschnitt, der bei 379,24 € verläuft. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 60,4 im neutralen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Aktie trotz der jüngsten Gewinne noch nicht überhitzt ist.
Am 24. Februar wird MTU die detaillierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Anleger werden dabei genau prüfen, ob sich der optimistische Branchen-Ausblick bereits in den Margen für die zivile Instandhaltung widerspiegelt und wie das Management die Rentabilität im OEM-Neugeschäft für das laufende Jahr einschätzt.
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