Das Börsenjahr 2025 endet für den Seltenerd-Produzenten ungemütlich. Während der Aktienkurs weiter nachgibt, zeigen neue Daten, dass sich sowohl institutionelle Investoren als auch das Management von Anteilen trennen. Diese Kombination aus technischer Schwäche und Abflüssen wirft Fragen zur kurzfristigen Stabilität des Titels auf.
Die Aktie verlor im gestrigen Handel am Freitag rund 1,9 Prozent und schloss bei 53,48 US-Dollar, nur knapp über dem Tagestief. Damit notiert das Papier nun deutlich unter dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt von 60,40 US-Dollar. Marktbeobachter werten dieses Unterschreiten oft als technisch bärisches Signal. Auffällig war das vergleichsweise geringe Handelsvolumen von knapp 3,9 Millionen Aktien, was auf fehlendes Kaufinteresse hindeutet.
Investoren ziehen sich zurück
Aktuelle Daten belegen, dass professionelle Marktteilnehmer ihre Risiken reduzieren. So hat SWS Partners die Position im dritten Quartal um 13 Prozent verkleinert. Noch deutlicher agierte ARS Investment Partners, wo der Anteil um fast 70 Prozent gekürzt wurde. Zwar gibt es vereinzelt Zukäufe kleinerer Fonds, doch der übergeordnete Trend bei aktiven Managern zeigt in Richtung Verkauf.
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Besondere Aufmerksamkeit erhalten zudem Transaktionen aus der Führungsetage. Berichten zufolge verkaufte CEO James H. Litinsky im Dezember Aktien im Wert von rund 24,2 Millionen US-Dollar. Auch Finanzvorstand Ryan Corbett veräußerte Anfang des Monats Anteile. Zwar hält der CEO weiterhin ein signifikantes Paket von über 13 Millionen Aktien, doch die Verkäufe in einer Schwächephase belasten die Stimmung.
Volatile Aussichten
Fundamental präsentiert sich das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von knapp 9,5 Milliarden US-Dollar gemischt. Die Liquidität ist mit einer Current Ratio von über 8 sehr solide, doch schreibt MP Materials aktuell rote Zahlen, was sich im negativen Kurs-Gewinn-Verhältnis widerspiegelt. Zudem deutet das hohe Beta von 1,69 darauf hin, dass die Aktie deutlich stärker schwankt als der breite Markt.
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf die Marke von 52 US-Dollar. Sollte diese Unterstützung in den kommenden Wochen angesichts der anhaltenden Verkäufe von Insidern und Fonds nicht halten, könnten zum Start ins Jahr 2026 tiefere Kursregionen getestet werden.
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