Mogotes Metals treibt die Exploration in seinem Flaggschiffprojekt Filo Sur mit hohem Tempo voran. Neue Bohrergebnisse aus dem Cruz-del-Sur-Ziel zeigen ein System, das geologisch deutlich größer wirkt als ein einzelner Treffer. Für die kleine Explorer-Aktie ist das wichtig. Denn in einem Gebiet, in dem Milliarden investiert werden, zählt vor allem eines: Nähe zu einem möglichen Großfund.
Mehr als ein Goldziel
Im Cruz-del-Sur-Gebiet hat Mogotes Metals ein großes, flach liegendes Gold-Brekzien-System und darunter ein Gold-Kupfer-Molybdän-Porphyr identifiziert. Die geophysikalische Ausdehnung liegt bei 4,0 mal 0,5 Kilometern. Das System ist weitgehend verdeckt und bleibt in alle Richtungen sowie in die Tiefe offen.
Die Bohrungen und Schürfgräben haben zudem einen mehr als 500 Meter langen Goldkorridor abgegrenzt. Erste Ergebnisse zeigen 24 Meter mit 1,01 Gramm Gold je Tonne innerhalb von 120 Metern mit 0,52 Gramm je Tonne. Beim tiefer liegenden Porphyr meldete das Unternehmen 62 Meter mit 0,62 Gramm Gold je Tonne und 800 ppm Kupfer innerhalb eines 258-Meter-Abschnitts.
Hinzu kommt ein weiterer Befund aus Bohrloch FS_DDH_016: Dort bestätigten Teilergebnisse einen 86 Meter langen mineralisierten Bereich ab 108 Metern Tiefe. Darin finden sich Kupfer, Gold, Silber und Molybdän.
Vier Bohrteams zugleich
Mogotes Metals arbeitet derzeit mit vier parallel laufenden Bohrteams auf Filo Sur. Die Aktivitäten konzentrieren sich auch auf die Zielgruppe Luz del Sol und Meseta im nördlichen Teil des Projekts. Weitere Analyseergebnisse werden im Juni erwartet. Das dürfte spannend werden, weil gerade diese Daten zeigen dürften, ob sich die bisherigen Hinweise in eine größere Ressource übersetzen lassen.
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Für den Markt ist der Standort ein Pluspunkt. Filo Sur liegt nur rund drei Kilometer von der Filo-del-Sol-Lagerstätte entfernt, einem der größten Kupfer-Gold-Silber-Funde der vergangenen Jahrzehnte. Im weiteren Vicuña-Distrikt summieren sich die angekündigten Entwicklungsinvestitionen auf etwa 18 Milliarden US-Dollar.
Hoffnungsträger im Investitionsgürtel
Auch das politische Umfeld spielt Mogotes in die Karten. Argentinien wirbt mit dem RIGI-Programm um Großinvestitionen im Bergbau. In diesem Rahmen haben bereits Projekte wie Diablillos und große Kupfervorhaben von Glencore Rückenwind erhalten. Für Pachón und Agua Rica sind zusammen Investitionen von mehr als 13,5 Milliarden US-Dollar geplant.
An der Börse spiegelt sich die Fantasie bislang nur begrenzt wider. Die Aktie schloss am 22. Mai bei 0,34 US-Dollar und verlor an dem Tag 5,56 Prozent. Der Kurs bewegt sich damit weiter in einer engen, spekulativen Bandbreite. Mogotes besitzt zwar noch keinen Produktionsstatus, sitzt aber in einer Region, in der die nächsten Bohrresultate schnell über die Bewertung mitentscheiden können. Im Juni kommen die nächsten Daten aus dem Norden.
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