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Symbolbild, KI-generiert

Moderna Aktie: Verlust halbiert

Moderna übertrifft im vierten Quartal 2025 die Umsatz- und Gewinnerwartungen, meldet aber für das Gesamtjahr einen Umsatzrückgang von 40 Prozent. Für 2026 wird Wachstum prognostiziert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsumsatz übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Verlust je Aktie fällt geringer als prognostiziert aus
  • Jahresumsatz bricht um 40 Prozent ein
  • Unternehmen kündigt Umsatzwachstum für 2026 an

Moderna hat am Freitag Zahlen zum vierten Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen überraschend solide aus. Der Umsatz lag mit 678 Millionen Dollar deutlich über den Erwartungen von 626 Millionen Dollar. Auch beim Verlust je Aktie schnitt der Impfstoffhersteller besser ab als befürchtet: Mit minus 2,11 Dollar pro Anteilsschein fiel das Minus geringer aus als die prognostizierten minus 2,54 Dollar. Dennoch reagierte die Börse verhalten – die Aktie verlor vorbörslich rund zwei Prozent.

Umsatz bricht um 40 Prozent ein

Das Gesamtjahr 2025 verlief für Moderna alles andere als erfreulich. Der Jahresumsatz sackte um 40 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar ab – der Hauptgrund ist die eingebrochene Nachfrage nach Covid-Impfstoffen. Was während der Pandemie noch Milliarden in die Kassen spülte, ist mittlerweile zum Problemfall geworden. Der Verlust je Aktie belief sich aufs Gesamtjahr gerechnet auf 7,26 Dollar, was zwar besser ist als die erwarteten 7,83 Dollar, aber immer noch ein deutliches Minus darstellt.

Das Problem: Moderna konnte seine Kosten nicht im gleichen Tempo zurückfahren wie die Erlöse sanken. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiter massiv in neue Projekte – insbesondere in einen Norovirus-Impfstoff und verschiedene Krebsprogramme. Diese Investitionen belasten kurzfristig die Bilanz, sollen aber mittelfristig neue Umsatzquellen erschließen.

Wachstum für 2026 angekündigt

Für 2026 zeigt sich Moderna optimistisch und peilt ein Umsatzwachstum von zehn Prozent an. Parallel dazu will der Konzern die Betriebsausgaben weiter senken. Neben der Entwicklung neuer Produkte setzt das Unternehmen auch auf eine breitere geografische Aufstellung, um weniger abhängig vom schrumpfenden Covid-Geschäft zu werden. Ob diese Strategie aufgeht und die mRNA-Technologie langfristig trägt, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen.

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