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Mittagsbörse: DAX legt wieder zu – Wirecard, Telekom, Covestro, Puma und ADVA Optical im Blick

by T. Kapitalus

Nach der gestrigen kleinen Verschnaufpause macht sich der DAX heute bereits wieder auf in Richtung bisheriges Allzeithoch, das letzte Woche bei 13.792 Punkten aufgestellt wurde. Kleinste Rücksetzer werden von den Anlegern aktuell sofort wieder zum Einstieg genutzt – ein Zeichen, dass viele den DAX in nächster Zeit weiter zulegen sehen.

Bereits zum Start in den neuen Handelstag konnte der DAX deutlich auf 13.751 Punkten zulegen,  aktuell beträgt das Kursplus 0,5 Prozent bei 13.748 Punkten.

Auch Nebenwerte können wieder deutlich zulegen. Der MDAX liegt 0,8 Prozent im Plus bei 29.281 Punkten, der TecDAX legt 1,4 Prozent auf 3.280 Punkte zu und der SDAX klettert 0,8 Prozent auf 13.016 Punkte.

Unter den Einzelwerten fallen heute die Aktien von Wirecard, der Deutschen Telekom, Covestro, Puma und ADVA Optical besonders auf.

Wirecard

Gestern sorgten Nachrichten über die Verschiebung des für den 27. Januar angesetzten ersten Verhandlungstages bzgl. der vom Zahlungsabwickler Wirecard gegen die Financial Times eingereichte Klage für Verwirrung und wilde Spekulationen bei den Anlegern und in der Folge für einen deutlich niedrigeren Aktienkurs bei der Wirecard-Aktie. Vor allem, da Wirecard gestern keine Begründung für die Entscheidung lieferte.

Die kommt heute von der Rechtsanwaltskanzlei Bub Memminger & Partner, die Wirecard in der Sache vertritt. Demzufolge wurde die Verschiebung beantragt, da es bis zum Anhörungstermin nicht möglich gewesen ist, eine Einsicht in die Akte der parallel laufenden Ermittlung gegen die Mitarbeiter der Financial Times zu nehmen.

So einfach wäre das also bereits gestern gewesen. Die Anleger jedenfalls atmen heute durch und Wirecard-Aktien legen zwei Prozent auf 136,10 Euro zu.

Deutsche Telekom

An die DAX-Spitze klettern heute Aktien der Deutschen Telekom nach der Vorlage von sehr soliden Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Umsatz kletterte um 6,4 Prozent auf 80 Mrd. Euro, der Konzernüberschuss sogar um 80 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. Vor allem das brummende Geschäft mit Mobilfunkkunden in den USA sorgte für den Gewinnsprung.

Zufrieden zeigen sich die meisten Experten auch zur Prognose für den freien Barmittelzufluss des Konzerns, das Wachstum soll hier 2020 bei rund 14 Prozent liegen. Denn das eröffnet auch wieder Spielräume für Dividendenausschüttungen, in den letzten Jahren immer ein Plus bei der Telekom.

Telekom-Aktien klettern um 4,4 Prozent auf 16,59 Euro.

Covestro

Hinter der Telekom auf  Platz 2 im DAX liegen aktuell die Papiere des Kunststoffhändlers Covestro. Zwar musste der Konzern heute einen Rückgang beim Umsatz in 2019 um rund 15 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro, beim EBITDA um rund 50 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro und beim Konzerngewinn sogar um 70 Prozent auf552 Mio. Euro berichten. Allerdings soll die Dividende trotzdem stabil bei 2,40 Euro pro Aktie bleiben.

Die Anleger hatten offenbar mit weitaus schlechteren Zahlen gerechnet und griffen auf dem aktuellen Kursniveau, die Aktien hat alleine in den letzen 12 Monaten rund 25 Prozent an Wert verloren, heute kräftig zu. Covestro-Aktien steigen 2,7 Prozent auf 40,52 Euro.

Puma

An der Spitze des MDAX liegen heute die Aktien des Modehändlers Puma, nachdem der Konzern heute neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt hat. Und auch für das kommende Jahr ist der Vorstand sehr zuversichtlich, beide Werte weiter deutlich steigern zu können.

Puma-Aktien legen bislang 8,8 Prozent auf 78,25 Euro zu.

ADVA Optical

Kräftig abwärts geht es dagegen heute mit den Aktien des Telekomausrüsters ADVA Optical. Das Unternehmen hat sich heute zu den Aussichten für das laufende Geschäftsjahr geäußert und erwartet aufgrund der weiterhin rasanten Ausbreitung des Coronavirus Engpässe bei Zulieferern. Was aller Voraussicht nach zu einer negativen Proforma Betriebsergebnismarge im ersten Quartal 2020 führen wird.  Trotzdem geht der ADVA-Vorstand weiter davon aus, dass sich lediglich einige Umsätze in die Folgequartale verschieben und deshalb die reduzierte Proforma Betriebsergebnismarge im ersten Quartal auf Gesamtjahressicht wieder ausgeglichen wird.

Die Anleger reagieren trotzdem verschnupft und verkaufen ADVA-Aktien, die bis zum frühen Nachmittag um 4,5 Prozent auf 7,38 Euro nachgeben.




 

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Bildquelle: Pixabay

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