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Mittagsbörse: DAX in Wartestellung – Fresenius, FMC, Fuchs Petrolub, K+S und Dialog Semiconductor im Blick

by T. Kapitalus

Der DAX bleibt weiter in Lauerstellung knapp unterhalb seines vor drei Wochen erzielten neuen Rekordhochs bei 13.792 Punkten. Weiterhin bleibt das Coronavirus bzw. dessen Einfluss auf die Weltwirtschaft das bestimmende Thema. Zuletzt hatte mehrere Unternehmen, u.a. Apple und ISRA Vision,  ihre Prognosen deshalb angepasst. Für etwas Entspannung sorgten daher heute Meldungen, dass die Zahl der Neuinfektionen in China in den letzten beiden Tagen stark rückläufig war und sogar auf den tiefsten Stand seit Wochen gefallen ist.

Für wenig Impulse sorgte die gestrige Sitzung der US-Notenbank FED, auf der die obersten US-Währungshüter vorerst keine weiteren Schritte beim Leitzins angekündigt haben.

In diesem recht impulslosen Umfeld pendelt der DAX um seinen Vortagesschluss und liegt aktuell mit 13.770 Punkten rund 0,1 Prozent darunter.

Wenig bewegt zeigen sich auch die die wichtigsten deutschen Nebenwerteindizes, nachdem der MDAX gestern noch ein neues Allzeithoch markieren konnte. Aktuell verliert der MDAX 0,2 Prozent auf 29.295 Punkte, der TecDAX gibt 0,3 Prozent auf 3.285 Punkte nach und der SDAX liegt 0,1 Prozent im Minus bei 13.021 Punkten.

Unter den Einzelwerten fallen heute die Aktien von Fresenius, Fresenius Medical Care (FMC), Fuchs Petrolub, K+S und Dialog Semiconductor besonders auf.

Fresenius

Auf dem ersten Platz im DAX liegen aktuell die Aktien des Medizintechnik-Konzerns Fresenius. Der Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz von 33 auf 35,5 Mrd. Euro steigern. Der Nettogewinn stieg 2,3 Prozent von 1,87 Mrd. auf 1,92 Mrd. Euro. Beide Werte lagen im Rahmen der Erwartungen. Zudem soll die Dividende von 0,80 Euro auf 0,84 Euro steigen.

Im laufenden Jahr will Fresenius den Umsatz währungbereinigt weiter um 4 bis 7 Prozent steigern, der Nettogewinn soll zwischen 1 und 5 Prozent zulegen.

Die Anleger sind zufrieden, Fresenius-Aktien klettern 4,7 Prozent auf 50,91 Euro.

Fresenius Medical Care

Wie die Mutter, so die Tochter. Auf Platz zwei gesellt sich zum Spitzenreiter Fresenius dessen Tochtergesellschaft, der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care (FMC). Auch hier gab es heute Zahlen, die ebenfalls erfreulich ausfielen. Dank eines sehr guten Geschäfts im 4. Quartal kletterte der Jahresumsatz um 6 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro. Zwar fiel das operative Ergebnis um 25 Prozent auf 2,27 Mrd. Euro, das wurde aber auch so erwartet. Auch bei FMC steigt die Dividende auf den neuen Rekordwert von 1,20 Euro.

Erfreulich auch der Ausblick. Der Umsatz auf Konzernebene soll im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, das operative Ergebnis ebenfalls.

FMC-Aktien legen 3,9 Prozent auf 77,74 Euro zu.

Fuchs Petrolub

Mit Abschlägen von bis zu zwei Prozent starteten heute die Aktien des Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub in den neuen Handelstag, können sich aber davon inzwischen wieder erholen und liegen aktuell sogar wieder leicht im Plus.

Fuchs hat heute Zahlen für 2019 vorgelegt, die aber ziemlich enttäuschend ausfielen. Zwar lag der Umsatz mit 2,6 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau, aber das EBIT rutschte gegenüber dem Vorjahr kräftig um 16 Prozent auf 321 Mio. Euro ab. Nach Steuern ging das Ergebnis 2019 sogar um 21 Prozent auf 228 Mio. Euro zurück.

Für das laufende Geschäftsjahr ist das Management nur vorsichtig optimistisch und erwartet – vor allem aufgrund der noch nicht abzuschätzenden Folgen durch das Coronavirus, nur ein  moderates Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Aktien von Fuchs Petrolub liegen aktuell 0,7 Prozent in Plus bei 36,90 Euro.

K+S

Nach einer kurzen Erholungsphase Ende Januar/Anfang Februar, als einige Anleger nach der Talfahrt des letzten Jahres bei den Aktien des Salz- und Düngemittelherstellers K+S sogar wieder etwas Hoffnung schöpften, schaltet die Aktien bereits wieder die Rückwärtsgang ein.

Die Credit Suisse hat heute in ihrer jüngsten Studie die Aktien von “Neutral” auf “Underperform” herabgestuft und das Kursziel kräftig von 12 auf nur noch 7 Euro gekürzt. Vor allem der anhaltend negative Cash-Flow bereitet den Analysten Sorge, zudem halten sie es auch für möglich, das K+S zur Liquiditätssicherung eine Kapitalerhöhung durchführen könnte.

Das trägt nicht unbedingt zur guten Stimmung bei, K+S-Aktien verlieren 0,7 Prozent auf 8,72 Euro.

Dialog Semiconductor

Zulegen können heute dagegen die Aktien des Chipherstellers und Apple-Lieferanten Dialog Semiconductor. Dialog hat heute die Übernahme des IoT-Spezialisten Adesto Technologies Corporation (Adesto) für rund 500 Mio. USD angekündigt.

Von den anfänglich deutlichen Kursgewinnen der Dialog-Aktien von bis zu drei Prozent sind allerdings beim aktuellen Kurs von 38,77 Euro nur noch 0,7 Prozent übrig geblieben.

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Bildquelle: Pixabay

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