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MiniMax Aktie: Dual-Listing am STAR Market geplant

KI-Firma MiniMax bereitet zweiten Börsengang in Shanghai vor, um Kapitalbasis für Wachstum zu stärken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dual-Listing am STAR Market angestoßen
  • Beratungsvertrag mit CITIC Securities
  • Umsatz auf über 300 Mio. Dollar gestiegen
  • Mögliche Aufnahme in Hang Seng Index

MiniMax baut seine Finanzierung auf zwei Börsen auf. Nach dem Hongkonger Börsengang bereitet das KI-Unternehmen nun ein Dual-Listing am STAR Market in Shanghai vor. Der Schritt ist mehr als Formalität. Er soll den Zugang zu heimischen Investoren öffnen und die Kapitalbasis für weitere KI-Investitionen verbreitern.

Festland-China rückt näher

Offiziell hat MiniMax den Prozess bereits angestoßen. Das Unternehmen aus Shanghai unterzeichnete eine Beratungsvereinbarung mit CITIC Securities. Damit läuft die Vorbereitung für A-Aktien an der technologielastigen Börse in Shanghai.

Der Zeitpunkt passt zur Wachstumsstory des Konzerns. Seit dem IPO in Hongkong hat die Aktie stark zugelegt. Am Freitag schloss sie bei 89,40 Euro und lag damit in der vergangenen Woche 5,67 Prozent im Plus. Von ihrem 52-Wochen-Hoch bei 140,00 Euro ist sie allerdings noch deutlich entfernt.

Wachstum trifft auf hohen Kapitalbedarf

Operativ meldet MiniMax viel Tempo. Der jährlich wiederkehrende Umsatz stieg in den vergangenen zwei Monaten auf mehr als 300 Millionen US-Dollar. Auch die Kundenseite wächst schnell. Die Zahl aktiver Firmenkunden und Entwickler kletterte in einem halben Jahr auf über eine Million.

Das Geschäft bleibt trotzdem kapitalintensiv. Für 2025 wies MiniMax bei einem Umsatz von rund 79 Millionen US-Dollar noch deutliche Verluste aus. Genau hier liegt der Kern des geplanten Festland-Listings: mehr Spielraum für Rechenkapazitäten, Forschung und internationale Expansion.

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Die Aktie bewegt sich dabei weiter mit erhöhter Spannung. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 95,26 Euro, der RSI steht bei 67,0. Die annualisierte Volatilität der vergangenen 30 Tage erreicht 102,85 Prozent.

Nächster Katalysator steht an

Hinzu kommt ein zweiter möglicher Kurstreiber. Nach der jüngsten Quartalsüberprüfung dürfte MiniMax im Laufe dieser Woche in den Hang Seng Index aufgenommen werden. Indexfonds könnten dann zusätzlich nachkaufen. Das würde die Liquidität der Aktie weiter erhöhen.

Für MiniMax wäre ein Listing am STAR Market ein strategischer Schritt. Es würde den Zugang zum heimischen Kapitalmarkt öffnen und die Sichtbarkeit im chinesischen KI-Sektor erhöhen. Am Ende hängt viel davon ab, wie schnell die Behörden den Prospekt freigeben.

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