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Symbolbild, KI-generiert

MiniMax: 1.100 HKD Kursziel von Goldman Sachs

Goldman Sachs stuft MiniMax hoch, neues Audiomodell und Index-Aufnahme beflügeln den Kurs. Analysten sehen Potenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kaufempfehlung von Goldman Sachs
  • Neues Audiomodell vorgestellt
  • Aufnahme in Hang Seng Index
  • Kurssprung von über 12 Prozent

Die Korrektur bei MiniMax scheint vorerst beendet. Nach einem Kursrutsch von rund 40 Prozent seit März greifen Investoren in Hongkong wieder zu. Eine frische Kaufempfehlung und technologische Fortschritte treiben die Aktie an.

Goldman Sachs sieht Wendepunkt

Die US-Investmentbank Goldman Sachs stufte den KI-Spezialisten von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch. Das neue Kursziel liegt bei 1.100 HKD. Analysten begründen diesen Schritt mit den starken Trends beim jährlich wiederkehrenden Umsatz im ersten Quartal.

Die Bank sieht ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. MiniMax wandelt sich derzeit vom Anbieter einfacher Agenten-Anwendungen hin zu komplexen Programmierlösungen. Parallel dazu korrigierten die Experten ihre Umsatzprognosen für die kommenden zwei Jahre nach oben.

Neues Audiomodell vorgestellt

Das Unternehmen untermauert seinen technologischen Anspruch mit „MiniMax Speech 2.8“. Dieses neue Audiomodell verbessert die synthetische Sprachausgabe deutlich. Es ermöglicht präzisere emotionale Nuancen und eine höhere Qualität bei der Stimmenreplikation.

Technische Hürden wie Akzent-Probleme bei Sprachkombinationen will MiniMax damit gelöst haben. Das Ziel: Audioqualität auf Studioniveau für professionelle Anwendungen. Dies könnte die Content-Erstellung und den Kundenservice verändern.

Index-Aufnahme bringt frisches Kapital

Zusätzlicher Rückenwind kommt von der Index-Seite. Im Juni 2026 steht voraussichtlich die Aufnahme in den Hang Seng Tech Index an. Morgan Stanley erwartet durch die Index-Inklusion massive Zuflüsse.

Diese könnten ein Volumen von bis zu 1,75 Milliarden USD erreichen. Der Zugang zum Stock Connect Programm verzögert sich hingegen wahrscheinlich bis zum Spätsommer. Grund dafür ist die spezielle Stimmrechtsstruktur des Unternehmens.

An der Börse sorgten die Neuigkeiten für einen Kurssprung von zeitweise über 12 Prozent. Die Aktie schloss den Montagshandel bei 88,40 Euro ab. Damit legte das Papier innerhalb einer Woche um gut 13 Prozent zu.

Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 140 Euro bleibt trotz der Erholung groß. Mit einem RSI von 67 nähert sich der Titel einer technisch überkauften Zone. Die Volatilität liegt bei annualisierten 95 Prozent.

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