Military Metals Corp. geht in die juristische Offensive. Das Unternehmen hat am 12. Juni 2026 offiziell Widerspruch beim slowakischen Umweltministerium eingelegt. Im Kern geht es um die Lizenz für das Antimon-Projekt Trojarova.
Dieser Schritt ist für den Rohstoff-Explorer von zentraler Bedeutung. Die Klärung des Lizenzstatus gilt als wichtigster Treiber für die künftige Entwicklung des Projekts. Parallel dazu kämpft die Aktie mit einem massiven Vertrauensverlust an den Märkten.
Dramatischer Kursverfall setzt sich fort
Am vergangenen Freitag verlor das Papier erneut knapp neun Prozent und schloss bei 0,13 Euro. Innerhalb eines Monats brach der Kurs um fast 46 Prozent ein.
Diese Abwärtsdynamik spiegelt die Unsicherheit über die operativen Fortschritte in Europa wider. Investoren reagierten zuletzt empfindlich auf regulatorische Hürden und die allgemeine Volatilität im Sektor.
Seit dem Höchststand im Oktober 2025 bei 0,39 Euro hat der Wert massiv korrigiert. Der jüngste Abwärtstrend drückte die Aktie zuletzt auf ein Tief von 0,06 Euro.
Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 28,0 gilt der Titel technisch als überverkauft. Auf Jahressicht summieren sich die Verluste auf rund 52 Prozent.
Entscheidung in Bratislava
Die Slowakei rückt nun endgültig in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Das juristische Verfahren wird über die Handlungsfähigkeit des Unternehmens in Europa entscheiden.
Marktteilnehmer warten nun auf offizielle Signale aus dem Umweltministerium. Weitere Details zum Zeitplan des Widerspruchsverfahrens könnten kurzfristig für neue Volatilität sorgen.
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