Microvision hat die Übernahme strategischer Vermögenswerte aus dem Lidar-Sensorgeschäft von Luminar Technologies erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Zukauf aus einer Insolvenzauktion sichert sich das Unternehmen wichtige Patente und Know-how, um seine Marktposition im Bereich des autonomen Fahrens auszubauen. Doch gelingt es Microvision, die neuen Ressourcen effizient in die eigene Strategie zu integrieren?
- Kaufobjekt: Teile des Lidar-Sensorgeschäfts von Luminar
- Preis: 33 Millionen US-Dollar (Barzahlung)
- Abschluss: Vorgestern (Dienstag)
- Finanzierung: Vollständig aus Barreserven
Details der Akquisition
Am vergangenen Dienstag vollzog Microvision den Erwerb spezifischer Assets von Luminar Technologies für einen Barpreis von 33 Millionen US-Dollar. Die Transaktion umfasst geistiges Eigentum sowie Lagerbestände für die Sensoren-Modelle „Iris“ und „Halo“. Neben der Technologie übernimmt Microvision auch Fachpersonal aus den Bereichen Engineering und Operations sowie ausgewählte kommerzielle Verträge.
Die Übernahme ist das Resultat einer Versteigerung gemäß „Section 363“ des US-Insolvenzrechts, bei der Microvision als erfolgreicher Bieter hervorging. Das zuständige US-Insolvenzgericht gab bereits am 27. Januar grünes Licht für das Vorhaben. Die Finanzierung stemmt das Unternehmen komplett aus den bestehenden Barreserven.
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Strategische Ausrichtung und Zeitplan
Durch die Integration der neuen Komponenten will Microvision sein Angebot bei Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und Lösungen für das autonome Fahren schärfen. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, die kommerzielle Strategie in einem technologisch anspruchsvollen Umfeld zu beschleunigen.
Detaillierte Finanzdaten und Pro-forma-Zahlen zu den erworbenen Vermögenswerten will das Management innerhalb der kommenden 71 Tage vorlegen. Ein umfassendes Update zur finanziellen Lage und zur operativen Einbindung der Assets wird im Rahmen des nächsten regulären Finanzberichts erwartet, der für März 2026 angesetzt ist.
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