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Symbolbild, KI-generiert

Microvision Aktie: 1-zu-15-Split im August wirksam

Microvision erholt sich um sieben Prozent, plant einen Aktiensplit und treibt die Software-Strategie voran, um die Nasdaq-Notierung zu sichern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erholt sich um sieben Prozent
  • Aktiensplit von 1:15 geplant
  • Fokus auf Lidar 2.0 Software-Strategie
  • Umsatzprognose von 10-15 Mio. Dollar

Microvision meldet sich nach einer harten Verkaufswelle zurück. Die Aktie klettert um sieben Prozent. Zuvor markierte das Papier mit 0,2065 Euro ein neues Jahrestief.

Strategiewechsel und Zahlen-Countdown

Im August legt das Unternehmen seine Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Anleger warten vor allem auf Details zur „Lidar 2.0“-Strategie. Das Management stellt das Geschäftsmodell derzeit auf Software um. Dies soll die Hardwarekosten senken und die Markteinführung der Sensortechnik beschleunigen.

Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 bleibt bestehen. Der Vorstand erwartet Erlöse zwischen 10 und 15 Millionen Dollar. Marktbeobachter achten dabei besonders auf Fortschritte bei der Kooperation mit einem führenden Hersteller von Bau- und Bergbaugeräten. Ein entsprechendes Entwicklungsabkommen unterzeichnete Microvision bereits im Juni.

Rettungsplan für die Börsennotierung

Um den Rauswurf von der Technologiebörse Nasdaq zu verhindern, greift das Unternehmen zu drastischen Mitteln. Ein Aktiensplit im Verhältnis von 1 zu 15 soll den Kurs künstlich heben. Die Aktionäre genehmigten die Maßnahme bereits im Juli. Sie tritt voraussichtlich im August in Kraft.

Die Konsolidierung reduziert die Anzahl der Aktien von 510 Millionen auf 150 Millionen Stück. Nur so kann der Wert die geforderte Marke von einem Dollar sicher überspringen. Parallel dazu bündelt der Konzern seine Chip-Entwicklung in der neuen Sparte Microvision Semiconductor. Ziel ist eine engere Verzahnung von Software und Sensorelektronik.

Trotz der aktuellen Erholung bleibt die Bilanz für Investoren ernüchternd. Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel ein Minus von fast 69 Prozent. Der administrative Umbau im August entscheidet nun über den Verbleib an der Nasdaq. Mit der nächsten Zahlenvorlage muss das Management beweisen, dass die Software-Strategie erste Erfolge liefert.

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