Microvast hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen und macht große Schritte in Richtung Profitabilität. Trotz eines schwierigen Schlussquartals gelang es dem Batteriespezialisten, die operativen Verluste massiv einzudämmen. Nun richtet sich der Blick auf den Kapazitätsausbau in den USA und China, um die Marktposition in einem volatilen Umfeld zu festigen.
Rekordumsatz und Kostendisziplin
Das Unternehmen steigerte seinen Jahresumsatz um 12,6 % auf den Rekordwert von 427,5 Millionen USD. Besonders beeindruckend liest sich die Entwicklung beim Ergebnis: Der Nettoverlust nach GAAP-Standard schrumpfte von 195,5 Millionen USD im Vorjahr auf nur noch 29,2 Millionen USD zusammen. Auf bereinigter Basis (Non-GAAP) erzielte Microvast sogar einen Nettogewinn von 13,0 Millionen USD.
Hinter dieser Entwicklung steckt eine strikte Kostendisziplin. Die operativen Ausgaben wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Vor allem Einsparungen in der Verwaltung und eine fokussiertere Forschungsstrategie trugen dazu bei, die Effizienz deutlich zu steigern. Die Aktie reagierte heute mit einem Plus von 7,20 % auf diese Zahlen, was nach einem bisher schwachen Börsenjahr mit einem Minus von über 41 % für etwas Entlastung sorgt.
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Einmaleffekte belasten Schlussquartal
Das vierte Quartal verlief allerdings weniger reibungslos. Mit einem Umsatz von 96,4 Millionen USD blieb die Dynamik hinter den Erwartungen zurück. Verantwortlich dafür waren regulatorische Änderungen im südkoreanischen Markt sowie Verzögerungen bei Kundenprojekten. Zudem drückte eine Bestandsabschreibung in Höhe von 32,5 Millionen USD auf die Bruttomarge. Diese Einmalbelastung betraf spezialisierte Komponenten für Energiespeichersysteme (ESS), die für spezifische Kundenwünsche gefertigt wurden. Ohne diesen Sondereffekt wäre das Margenprofil stabil geblieben.
Fokus auf den Kapazitätsausbau
Für das laufende Jahr 2026 setzt das Management klare Prioritäten bei der Lokalisierung der Produktion. In China soll die Anlage Huzhou Phase 3.2 den Betrieb aufnehmen, während im US-Bundesstaat Tennessee die Vorbereitungen für neue Fertigungslinien laufen.
- Huzhou (China): Start der Serienproduktion in Phase 3.2.
- Clarksville (USA): Aufbau von Pack-Linien für den nordamerikanischen Markt.
- Auftragsbestand: Dieser lag zuletzt bei 238 Millionen USD.
Bis zum Ende des Jahres 2026 plant Microvast, die ersten Lieferungen aus dem Werk in Tennessee an Kunden zu übergeben. Der Erfolg dieser Expansion wird entscheidend sein, um den geschrumpften Auftragsbestand wieder aufzufüllen und gleichzeitig den globalen Handelshemmnissen durch lokale Produktion zu begegnen.
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