Nach einem umfassenden Wechsel an der Finanzspitze steht Microvast im Fokus der Anleger. Während das Unternehmen mit Rekordumsätzen und einer optimistischen Analystenbewertung aufwartet, kämpft die Aktie mit einem deutlichen Kurseinbruch. Die Frage ist, ob die neue Führung den Turnaround schaffen kann.
Neues Führungsteam soll Stabilität bringen
Microvast hat seine Finanzführung neu aufgestellt, um mehr Stabilität in der Expansionsphase zu schaffen. Rodney Worthen wurde vom Interimsposten zum festen Chief Financial Officer (CFO) befördert. Zusätzlich wurde Eric N. Garcia als neuer Chief Accounting Officer verpflichtet. Der Markt wertet diese Konzentration von Expertise an der Spitze als Vorbereitung auf ein strafferes Finanzmanagement, während das Unternehmen seine Batterieproduktion hochfährt.
Analysten sehen großes Potenzial
Die Stimmung bei den Finanzinstituten scheint sich zu drehen. Die Investmentbank Cantor Fitzgerald bekräftigte jüngst ihre „Overweight“-Einstufung für Microvast und erhöhte das Kursziel deutlich von 5,00 auf 7,00 US-Dollar. Diese Bewertung basiert auf den erwarteten Umsätzen für 2026 und unterstreicht die Optimismus hinsichtlich der strategischen Kapazitätserweiterung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Inbetriebnahme der 2-GWh-Produktionslinie im Werk Huzhou, die für Ende 2025 bis 2026 geplant ist.
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Starke operative Zahlen trotz Verlust
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen operativen Schwung: Microvast meldete einen Rekordumsatz von 123,3 Millionen US-Dollar, ein Plus von 21,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich auf 37,6 Prozent. Das Unternehmen rechnet für das laufende Geschäftsjahr sogar mit der Schwelle zur Profitabilität. Diese positive Entwicklung steht jedoch einem bereinigten Nettoverlust von 128,1 Millionen US-Dollar in den letzten zwölf Monaten gegenüber – ein Spagat zwischen Wachstum und hohen Investitionen für den Kapazitätsausbau.
Trotz der soliden operativen Entwicklung verlor die Aktie in der vergangenen Woche etwa 15 Prozent an Wert und notiert damit rund 53 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Diese Volatilität unterstreicht die spekulative Natur des Energiespeicher-Sektors. Der Markt wartet nun auf konkrete Fortschritte bei der Integration des neuen Finanzteams und dem Ausbau in Huzhou, um die große Lücke zum Analystenkursziel zu schließen.
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