Microvast erlebt einen schwierigen Start ins Jahr 2026. Während die Batterietechnologie Fortschritte macht, bricht das operative Geschäft massiv ein. Der Umsatz halbierte sich im ersten Quartal fast.
Der Erlös sank auf 60,6 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 116,5 Millionen. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen bereinigten Nettoverlust von 14,6 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor stand hier noch ein Gewinn.
Regulatorische Änderungen in Indien und Korea belasteten die Bilanz spürbar. Hinzu kamen Verzögerungen bei den Produktionsanläufen wichtiger Fahrzeughersteller, während Kunden in Indien verstärkt günstigere Produkte nachfragten.
Fokus auf Kapazität und neue Märkte
Parallel dazu treibt Microvast den operativen Ausbau voran. Die Erweiterung des Werks in Huzhou soll noch 2026 in die Serienproduktion gehen. Diese Phase 3.2 soll die Kapazität um zwei Gigawattstunden erhöhen.
Die Bruttomarge sank derweil auf 31,6 Prozent. Grund dafür war die geringere Auslastung der Produktion. Fixkosten ließen sich so weniger effizient verteilen als im Vorjahr.
Neue Batteriepakete auf LFP-Basis zielen auf den kommerziellen Sektor ab. Besonders der US-Markt für Schulbusse steht im Fokus. Hier will Microvast mit einem speziellen Antriebssystem punkten, das die Sicherheit durch ein Stickstoff-System erhöhen soll.
Finanzlage und Börsenwert
Die Aktie spiegelt die aktuelle Unsicherheit wider. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 48 Prozent an Wert. Mit 1,24 Euro notiert der Kurs nur knapp über seinem Jahrestief von 1,20 Euro.
Der Konzern verfügt über liquide Mittel von 174 Millionen Dollar. Dennoch bleibt die Finanzierung des geplanten Werks in Tennessee eine offene Baustelle. Zusätzliches Kapital oder strategische Partner sind dort für den weiteren Bau zwingend erforderlich.
Das Management rechnet erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Normalisierung der Lieferungen. Bis dahin müssen die neuen LFP-Lösungen beweisen, ob sie die Nachfragelücke füllen können. Am Markt bleibt die Skepsis angesichts des Kursverlusts von über 60 Prozent binnen eines Jahres hoch.
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