Der Tech-Gigant Microsoft zieht bei seinen Umweltzielen überraschend die Reißleine. Um die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz abzufedern, stoppt der Konzern vorerst den Kauf von CO2-Zertifikaten. Diese Entscheidung zeigt, wie stark der finanzielle Druck durch den teuren KI-Ausbau mittlerweile auf den Margen lastet.
Milliarden für die Infrastruktur
In den vergangenen Quartalen pumpte das Unternehmen die Rekordsumme von 37,5 Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren und KI-Infrastruktur. CEO Satya Nadella verteidigte diese Ausgaben in der Vergangenheit als notwendigen Schritt für die Marktführerschaft. Allerdings fordern Investoren zunehmend handfeste Beweise für die Profitabilität dieser Projekte. Der Stopp der Umweltinvestitionen wird von Marktbeobachtern daher als taktisches Manöver gewertet, um den freien Cashflow zu schonen und die Kostenstruktur zu optimieren.
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Skepsis an der Wall Street
Die Sorge um die kurzfristigen Renditen der KI-Investitionen spiegelt sich auch in den jüngsten Analystenbewertungen wider. Die Großbank BNP Paribas senkte am Freitag ihr Kursziel deutlich von 659 auf 556 US-Dollar, behielt die Einstufung „Outperform“ aber bei. An der Börse steht der Titel ohnehin unter Druck. Mit einem Schlusskurs von 315,90 Euro am Freitag notiert das Papier nur noch hauchdünne 1,8 Prozent über seinem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf fast 22 Prozent.
Fokus auf das Cloud-Geschäft
Neue Impulse liefert der kommende Quartalsbericht, der für den 29. April angesetzt ist. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei die Cloud-Sparte Azure. Zuletzt wuchs dieser Bereich um 39 Prozent. Analysten gehen davon aus, dass Wachstumsraten von über 40 Prozent nötig sind, um eine nachhaltige Erholung des Aktienkurses einzuleiten. Zudem erwarten Anleger konkrete Aussagen des Managements zur strategischen Ausrichtung auf „Agentic AI“ und detaillierte Pläne zur Kostensenkung bei der bestehenden Infrastruktur.
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