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Microsoft Aktie: Stellantis-Pakt besiegelt!

Microsoft sichert sich mit Stellantis einen Großkunden und verzeichnet einen gesicherten Auftragsbestand von 625 Milliarden Dollar. Die Aktie profitiert von klaren Infrastrukturinvestitionen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue KI-Partnerschaft mit Autohersteller Stellantis
  • Vertraglich gesicherter Umsatz verdoppelt sich
  • Ausbau von Rechenzentren in Norwegen und Wyoming
  • Aktie legt in der Woche deutlich zu

Microsoft erlebt gerade seine stärkste Börsenwoche seit Jahren — und die Gründe dafür reichen weit über kurzfristige Marktstimmung hinaus. Hinter der Rally stecken konkrete Infrastrukturschritte und ein prominenter neuer Partner.

Norwegen, Wyoming, Stellantis

Microsoft übernimmt ein Rechenzentrum-Projekt in Norwegen, das OpenAI zuvor aufgegeben hatte. Die Anlage erweitert direkt die GPU-Kapazitäten für Copilot und die Foundry-KI-Plattform. Parallel dazu kauft Microsoft rund 3.200 Acres Land in Cheyenne, Wyoming, um dort langfristig weitere Rechenzentren zu bauen.

Der vielleicht auffälligste Schritt ist die neue Partnerschaft mit Stellantis. Der Automobilkonzern integriert über fünf Jahre mehr als 100 KI-Werkzeuge, Cybersicherheitslösungen und Cloud-Dienste in seine Fahrzeugflotte. Das Abkommen liefert Microsoft planbare Einnahmen — und zeigt, wie breit das Unternehmen seine KI-Infrastruktur vermarktet.

625 Milliarden Dollar in der Pipeline

Ein Datenpunkt zieht besonders viel Aufmerksamkeit auf sich: Microsofts sogenannte Commercial Remaining Performance Obligation — also vertraglich gesicherter, noch nicht realisierter Umsatz — kletterte auf 625 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Diese Zahl ist kein Marketingversprechen, sondern gebuchter Auftragsbestand. Für Investoren bedeutet das hohe Planungssicherheit über mehrere Jahre.

Kurs und Ausblick

Die Aktie notiert bei rund 420 Dollar und hat in dieser Woche knapp 13 Prozent zugelegt. TD Cowen bestätigt ein Kursziel von 540 Dollar, New Street Research geht mit 675 Dollar deutlich weiter und nennt die Verbreitung von KI in Unternehmen als zentralen Treiber.

Am 29. April veröffentlicht Microsoft nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Dann wird sich zeigen, ob das Azure-Wachstum das Tempo hält und ob die massiven Investitionen in Rechenzentren bereits die Margen stützen — oder noch belasten.

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