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Microsoft Aktie: Musk attackiert Office!

Elon Musks KI-Modell Grok greift Microsofts Office-Ökosystem an, während der Konzern mit Preissenkungen bei Cloud-PCs und starken Quartalszahlen kontert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • xAI kündigt Plugins für Excel, Word und PowerPoint an
  • Microsoft senkt Preise für Windows 365 Business um 20 Prozent
  • Aktie verzeichnet stärkste Dreitagesrallye seit 2020
  • Starke Quartalszahlen mit 24 Prozent Gewinnwachstum

Auf dem Parkett feiert Microsoft aktuell ein massives Comeback. Hinter den Kulissen braut sich jedoch ein neuer Konflikt zusammen. Elon Musk nimmt mit seinem KI-Modell Grok das Herzstück des Konzerns ins Visier. Die Folge: Das Office-Monopol wackelt.

Der Angriff von xAI

Am Wochenende kündigte Musk Plugins für Excel, Word und PowerPoint an. Ein Entwickler von xAI demonstrierte die Leistung bereits eindrucksvoll. Grok verwandelte ein komplexes Forschungspapier in wenigen Minuten in eine fertige Präsentation.

Diese neue Funktion zielt direkt auf Microsofts eigenes KI-Zugpferd ab. Bisher dominiert der kostenpflichtige Copilot diesen Bereich. Eine starke Konkurrenz durch Grok könnte den Verkauf der teuren Premium-Abos künftig spürbar bremsen.

Preiskampf bei Cloud-PCs

Parallel dazu dreht der Softwaregigant an der Preisschraube. Ab Mai 2026 sinken die Listenpreise für Windows 365 Business um ein Fünftel. Damit will der Konzern kleine und mittlere Unternehmen stärker an seine Cloud-PCs binden.

Der Zeitpunkt ist klug gewählt. Weltweit steigen die Kosten für physische Computer, weil Speicherchips knapp sind. Microsoft führt passend dazu einen neuen Ruhemodus ein. Ungenutzte virtuelle Rechner schalten sich nach einer Stunde ab. Das spart wertvolle Ressourcen.

Massive Kurserholung

An der Börse rücken diese operativen Baustellen aktuell in den Hintergrund. Die Aktie verzeichnete zuletzt einen Kurssprung von rund zehn Prozent innerhalb von nur drei Handelstagen. Das ist die stärkste Dreitagesrallye seit dem Jahr 2020.

Allein im April legte das Papier um mehr als 14 Prozent zu. Ein Waffenstillstand im Iran und sinkende Inflationssorgen beflügeln den gesamten Tech-Sektor. Das Handelsvolumen lag am Montag mit fast 49 Millionen Aktien weit über dem Durchschnitt.

Fundamentaldaten bleiben stark

Operativ liefert Microsoft ohnehin ab. Im letzten Quartal kletterte der Umsatz auf über 81 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie stieg um 24 Prozent. Treiber war vor allem die Cloud-Sparte Azure mit einem massiven Wachstum.

Am 29. April öffnet der Konzern erneut die Bücher. Investoren achten dann besonders auf zwei Metriken. Das Wachstum von Azure und die Nutzerzahlen des Copilot müssen die hohe Bewertung rechtfertigen. Ein schwaches Quartal würde Musks Angriff auf das Office-Ökosystem sofort in ein schärferes Licht rücken.

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