Bernstein hat am Montag eine klare Botschaft an skeptische Anleger gesendet: Die Sorgen um Microsofts hohe KI-Investitionen seien verfrüht. Das Analysehaus bekräftigte sein „Outperform“-Rating und hält am Kursziel von 641 USD fest — mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs.
Der Markt reagierte prompt. Die Aktie legte am Montag bis zu 3,6 % zu und notierte zeitweise bei 384 USD. Auch Goldman Sachs meldete sich zu Wort und sieht im Technologiesektor generell eine Wertchance.
Konsolidierung nach starkem Rückgang
Der Kursanstieg kommt nach einer schwierigen Phase. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 19 % verloren und notiert aktuell knapp 30 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die Capex-Debatte dreht sich dabei um die Frage, ob Microsofts massive Ausgaben für KI-Infrastruktur — darunter eine Milliarden-Investition in Thailand — mittelfristig die Margen belasten werden. Bernstein sieht das gelassen.
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Fundamental lieferte Microsoft zuletzt starke Zahlen: Im Quartal zum 28. Januar übertraf der Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 4,14 USD die Konsensschätzung deutlich, der Umsatz stieg um 16,7 % auf 81,3 Milliarden USD.
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Im institutionellen Bereich zeigt sich ein gemischtes Bild. Director John W. Stanton erwarb im Februar 5.000 Aktien zu je 397,35 USD. EVP Kathleen T. Hogan trennte sich im März von 12.321 Aktien zu 409,52 USD — ein Verkauf, der allerdings bei Führungskräften häufig planmäßig erfolgt.
Am 29. April legt Microsoft die Zahlen für das dritte Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die KI-Ausgaben bereits erste Früchte tragen — oder ob die Capex-Debatte neu entfacht wird.
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