Microsofts Geschäfte laufen gut — die Aktie aber nicht. Während der Konzern im zweiten Fiskalquartal mit 81,3 Milliarden Dollar Umsatz die eigenen Prognosen übertraf und heute pünktlich seine Quartalsdividende ausschüttet, hat sich der Kurs seit Oktober 2025 um rund 24 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Eine ungewöhnliche Entkopplung.
Starke Zahlen, schwacher Kurs
Das Wachstum von 17 Prozent im jüngsten Quartal war keine Selbstverständlichkeit. Azure, die Cloud-Plattform des Konzerns, legte sogar um 39 Prozent zu — angetrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach generativer KI. Hinzu kommen ein Sicherheitsgeschäft, das sich der 30-Milliarden-Dollar-Marke nähert, sowie Gaming-Erlöse von über 23 Milliarden Dollar jährlich nach der vollständigen Integration von Activision Blizzard.
Das Paradoxe: Der breite Markt liegt nur rund drei Prozent unter seinem Allzeithoch, Microsoft dagegen etwa 25 Prozent. Viele vergleichbare KI-Werte notieren in der Nähe ihrer Höchststände.
Bewertung kehrt zur Normalität zurück
Ein wesentlicher Teil des Kursrückgangs lässt sich durch Bewertungsanpassungen erklären. Zu Jahresbeginn 2026 wurde die Aktie noch mit dem rund 35-fachen Jahresgewinn gehandelt — ein Niveau, das für ein Unternehmen mit typischen Wachstumsraten unter 20 Prozent schwer zu rechtfertigen war. Inzwischen ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf etwa 25 gesunken, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem KI-Hype-Hoch von 38x im Jahr 2025.
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Zusätzlichen Gegenwind liefert das regulatorische Umfeld: In Europa und Asien hat der Druck auf große Technologiekonzerne zu Jahresbeginn 2026 spürbar zugenommen.
Dividende als stabiler Anker
Heute, am 13. März, zahlt Microsoft 0,91 Dollar je Aktie an seine Aktionäre — die gleiche Summe wie im Vorquartal. Bereits am 10. März hat der Vorstand die nächste Zahlung in gleicher Höhe für den 11. Juni 2026 beschlossen. Mit einer 24-jährigen ununterbrochenen Dividendenhistorie und einer moderaten Ausschüttungsquote bleibt das Unternehmen ein verlässlicher Einkommenswert — auch wenn die Aktie seit Jahresbeginn rund 13 Prozent im Minus liegt.
Wann Microsoft die nächsten Quartalszahlen vorlegt, wird zeigen, ob Azure sein hohes Wachstumstempo halten kann und ob die steigenden Investitionsausgaben im KI-Bereich sich in beschleunigter Monetarisierung niederschlagen.
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