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Microsoft Aktie: Bank of America sieht 40% Potenzial

Trotz eines schwachen Quartals stuft die Bank of America Microsoft auf 'Buy' hoch. Analysten sehen die niedrige Bewertung und KI-Investitionen als Chance für einen Einstieg.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bank of America setzt Kursziel von 500 US-Dollar
  • Forward-KGV auf niedrigstem Stand seit 2016
  • Massive Investitionen in KI-Infrastruktur geplant
  • Überwältigende Mehrheit der Analysten empfiehlt Kauf

Microsoft hat eines der schwierigsten Quartale seit der Finanzkrise 2008 hinter sich — ein Kursverlust von 25 % im ersten Quartal 2026 machte den Tech-Konzern zum schwächsten Wert unter den „Magnificent Seven“. Genau jetzt stuft die Bank of America die Aktie mit einem Kursziel von 500 US-Dollar auf „Buy“ hoch.

Bewertung auf tiefstem Stand seit 2016

Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme ist kein Zufall. Das Forward-KGV liegt aktuell unter dem 20-fachen — das ist der niedrigste Wert seit Juni 2016. BofA-Analysten sehen darin eine Einstiegsgelegenheit und begründen ihre Einschätzung vor allem mit den Fortschritten bei der KI-Monetarisierung.

Die jüngsten Quartalszahlen stützen diese These: Microsoft erzielte einen Gewinn je Aktie von 4,14 US-Dollar und übertraf damit die Konsenserwartung von 3,86 US-Dollar deutlich. Der Gesamtumsatz stieg um 16,7 % auf 81,27 Milliarden US-Dollar. Dass Azure-Wachstum zuletzt Abkühlungszeichen zeigte und Copilot kurzfristig hinter den Erwartungen blieb, dämpfte die Stimmung — ändert aber nichts an der breiten institutionellen Unterstützung.

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Milliarden für Infrastruktur

Microsoft investiert massiv in den Ausbau seiner Rechenzentren. Für das Geschäftsjahr 2026 werden Investitionsausgaben von 146 Milliarden US-Dollar erwartet, nach 88 Milliarden im Vorjahr. 2027 sollen es 170 Milliarden werden. Diese Ausgaben belasten kurzfristig die Margen, gelten aber als Grundlage für das langfristige KI-Wachstum.

Parallel dazu hat Microsoft Ende März eine Umstrukturierung der Personalabteilung eingeleitet. Details wurden nicht genannt. Die Dividende bleibt stabil bei 0,91 US-Dollar je Quartal, die nächste Zahlung ist für den 11. Juni 2026 geplant.

Breiter Rückhalt unter Analysten

Das Bild unter den Analysten ist eindeutig: 63 von 67 beobachtenden Experten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 592 US-Dollar — ein implizites Aufwärtspotenzial von über 64 %. BofA und Morgan Stanley sehen den aktuellen Rücksetzer, der auch durch den breiteren Nasdaq-Einbruch von 10,7 % verstärkt wurde, als möglichen Einstiegspunkt. Beide Häuser nennen Speicher- und KI-Infrastruktur als zentrale Wachstumstreiber — ein Bereich, in dem etablierte Plattformanbieter strukturell im Vorteil sind.

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Diskussion zu Microsoft

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.