Microsoft hat eines der schwierigsten Quartale seit der Finanzkrise 2008 hinter sich — ein Kursverlust von 25 % im ersten Quartal 2026 machte den Tech-Konzern zum schwächsten Wert unter den „Magnificent Seven“. Genau jetzt stuft die Bank of America die Aktie mit einem Kursziel von 500 US-Dollar auf „Buy“ hoch.
Bewertung auf tiefstem Stand seit 2016
Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme ist kein Zufall. Das Forward-KGV liegt aktuell unter dem 20-fachen — das ist der niedrigste Wert seit Juni 2016. BofA-Analysten sehen darin eine Einstiegsgelegenheit und begründen ihre Einschätzung vor allem mit den Fortschritten bei der KI-Monetarisierung.
Die jüngsten Quartalszahlen stützen diese These: Microsoft erzielte einen Gewinn je Aktie von 4,14 US-Dollar und übertraf damit die Konsenserwartung von 3,86 US-Dollar deutlich. Der Gesamtumsatz stieg um 16,7 % auf 81,27 Milliarden US-Dollar. Dass Azure-Wachstum zuletzt Abkühlungszeichen zeigte und Copilot kurzfristig hinter den Erwartungen blieb, dämpfte die Stimmung — ändert aber nichts an der breiten institutionellen Unterstützung.
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Milliarden für Infrastruktur
Microsoft investiert massiv in den Ausbau seiner Rechenzentren. Für das Geschäftsjahr 2026 werden Investitionsausgaben von 146 Milliarden US-Dollar erwartet, nach 88 Milliarden im Vorjahr. 2027 sollen es 170 Milliarden werden. Diese Ausgaben belasten kurzfristig die Margen, gelten aber als Grundlage für das langfristige KI-Wachstum.
Parallel dazu hat Microsoft Ende März eine Umstrukturierung der Personalabteilung eingeleitet. Details wurden nicht genannt. Die Dividende bleibt stabil bei 0,91 US-Dollar je Quartal, die nächste Zahlung ist für den 11. Juni 2026 geplant.
Breiter Rückhalt unter Analysten
Das Bild unter den Analysten ist eindeutig: 63 von 67 beobachtenden Experten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 592 US-Dollar — ein implizites Aufwärtspotenzial von über 64 %. BofA und Morgan Stanley sehen den aktuellen Rücksetzer, der auch durch den breiteren Nasdaq-Einbruch von 10,7 % verstärkt wurde, als möglichen Einstiegspunkt. Beide Häuser nennen Speicher- und KI-Infrastruktur als zentrale Wachstumstreiber — ein Bereich, in dem etablierte Plattformanbieter strukturell im Vorteil sind.
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